Du, kauf das

Entsinnt ihr euch, wann es das letzte Mal an eurer Haustür klingelte und euch ein Mann mit grau meliertem Haar und Rollkoffer in der Hand genötigt hatte, seinen Kaffee zu kaufen?
Und so ihr behauptete nur Incarom aufzubrühen, trotzdem ein Entgelt in der Höhe von 1000 Nespresso-Kaffekapseln einforderte?
Diese Geschäftspraxis kennen wir von einer Firma Billag, verfolge ich die Medien, scheint der Eindruck vorzuherrschen, eine gewisse Firma Nestlé betreibe ähnliche Scharlatanerei.

Seit das Kapselsystem Nespresso auf dem Markt ist, reiten unter der Fahne von Konsumentenschutz und K-Tipp-Interessenwahrer die Discounter im Sturm gegen das Patent.
Der Konsument muss wohl vor sich selbst geschützt werden.
Natürlich, das Kapselsystem ist leicht überteuert, aber der Alternativen sind viele vorhanden. Es ist mir seit jeher rätselhaft, weswegen sich Nespresso dem Vorwurf der Abzocke stellen sollte, muss die Firma Ferrari ja auch nicht.

Da kann man nur das Fazit ziehen; Nespresso-Maschinen sind dermassen perfekt, umweltfreundlich und optimal-kaffeebrühend, dass eine Art Grundrecht des Menschen darauf besteht den Kaffee aus selbiger zu geniessen und um dieses Grundrecht zu sichern stehen Discounter und Gerichte gewissermassen in der Pflicht, gegen das Patent von Nestlé anzulaufen!

Siehe auch blick.ch

Über RAB

Ein Schreiberling mit nüchternem Blick auf das Leben, beim Versuch, selbiges aus satirischer Sicht etwas angenehmer zu bewältigen.
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