Eine rundherum tolle Stadt

Duftschwaden ziehen durch die Gassen, geschwängert von Weihrauch und Vanille. Bunte Häuser, nicht höher als drei Stockwerke, fantasievolle Fassaden fangen den Blick und überladene Marktstände dominieren den Gehweg.
Lederkorsett und Peitsche im düsteren Laden, Tür an Tür bietet eine grauhaarige Oma ihre Cupcakes feil, du verfängst dich im wehenden Union Jack des Souvenirshops und strauchelst in einen Converse-Laden.
Symphonic-Metal-Klänge zur Linken heben in mystische Sphären, während zur rechten die wummernden, elektronischen Bässe den Besucher wieder erden.

Jupp, wir streifen durch den Camden Market.
Wird wohl nicht meine bevorzugte Einkaufsgegend werden, aber ein Erlebnis allemal, eine gute Wahl von Kusinchen, diesen ebenfalls in das Sightseeing aufzunehmen.
Kleine Hütten grenzen an Container, jener ganz in rosa gehalten und in diesem glimmt nur eine schummrige Glühbirne und wirft düstere Schatten auf Kruzifixe und Voodoo-Artefakte. Jeder Meter ein neuer Stilbruch, der Batman-Hoodie hängt neben dem Kätzchen-Pullover, hier ist ein geschwärzter Schädel zu erwerben, nebenan ein bunter Dauerlutscher.

Zwischen den Regalen ein Schrumpfkopf. Nur etwas gross geraten. Und lebendig.
Markante Wangenknochen, tief liegende Augen, die Tätowierungen betonen das knöcherne Anntlitz, man wähnt sich in Angesicht mit Gevatter Tod. Daumendicke Ohrlöcher, gleich mehrere pro Ohrläppchen, Metall im Gesicht, dass sich Robocop beschämt von dannen geschlichen hätte, den Kopf kahl, bis auf ein Haarbüschel, gebündelt bis zum Gurt reichend, jeder Skalpjäger hätte sich die Finger geleckt.
Mit klauenartigen Fingern nahm er Kusinchens Einkäufe entgegen, den schmalen Lippen entfloh nicht etwa ein Zischen oder eine gespaltene Zunge, im Kontrast zur Erscheinung und jede oberflächliche Schubladisierung verurteilend erklingt eine beinahe melodiöse, angenehme Stimme. Nun würde ich gerne sagen, wie eine Spinne ihre Beute, hätte er die Kerzenständer eingewickelt, aber ich würde ihm Unrecht tun.
Fünf Minuten lang hörte man nur die Kleberrolle. Ich musste mir das Grinsen verkneifen, wann immer man dachte, jetzt sei es genug, fischte er eine neue Plopp-Folie aus einem unerschöpflichen Karton und wickelte weiter. Wir sprechen hier von einem Kerzenständer, unwesentlich grösser als diese kleinen, weissen Rechaudkerzen, letztendlich wurde ein Bündel von den Dimensionen eines Basketballs über die Theke zurückgereicht.

Dürre Männchen in neonfarbenen, grellen T-Shirt und Girls in silbernen Röcken und Platteau-Overknee’s bewegen sich spastisch im Strobolicht auf Metallböden, die Augen und Zähne im Schwarzlicht gespenstisch leuchtend. Laser durchschneiden die Dunkelheit, Von Borgs assimilierte Schaufenstermannequins starren aus ihren rotglühenden Augen von der Decke auf einem nieder. Ob Eiswürfelform in Patronenform, Spielwaren von einem anderen Planeten oder einfach nur ein Latexkostüm für den Fetischisten im Büroalltag, im Cyberdog kriegt man so ziemlich alles, was sich der Technofreak auf seinem Trip so ausdenken kann.

Der Streifzug durch die nebenliegenden Hallen befördert einem wieder hundert Jahre zurück, verstaubte Bücher in alten Reisekoffern neben Blechspielzeug und Photografien von längst verstorbenen Generationen. Mit etwas Phantasie findet man sich auf einem Dachstock, erkennt Schatten auf den Lichtbildern, ein Clown auf dem Dreirad beginnt ohne ersichtlichen Grund seinen Runden zu drehen und die Seiten eines Buches in brüchigem Ledereinband wirbeln durcheinander. Was immer an Horrorrequisite benötigt würde, in den Pferdehallen am Camden-Market würde man fündig.

Die Cupcakes der Oma – ja ich gebe zu, ich habe Cupcakes genossen, aber in männlicher Schokolade, wohlgemerkt – waren sehr lecker, aber doch eher von übersichtlichen Dimensionen, nun musste noch was salziges her.
Man konnte kaum einen Essenstand passieren, ohne dass einem ein befliessener Asiate mit einer Gabel im Gesicht rumstocherte, einem mit Pouletstückchen bewarf, oder lauthals schreiend seine Ware anpries.
Das Gestochere in den Nudeln machte mich so gar nicht an, zumal die Hygienevorschriften wohl bestenfalls einer Empfehlung gleich kamen. Sie trugen allesamt blaue Latexhandschuhe, da kann man nichts sagen, hätten sie diese nur zwischenzeitlich mal gewechselt. Einkassieren, Nudeln wenden, Lager aufräumen, am Allerwertesten kratzen, alles mit denselben Handschuhen. Da Häuschen an Häuschen grenzte, hatten diese Stände wohl keine richtige Eingangstüre, dafür unter der Theke zur Rechten eine Art Hundeklappe. Durch diese wuselten die Verkäufer auf allen vieren, mit blauen Latexhandschuhen, wann immer sie ihre Behausung verlassen mussten. Und sie mussten sie oft verlassen, da der Andrang immens war und die Gäste auf die Sitzplätze verwiesen wurden, das Essen würde nachgeliefert.
Da waren aber nicht etwa kleine Tische und Stühle. Motorroller, alte Vespas, wurden in Reih und Glied gegen die Wand gefahren und endgültig parkiert. Der Vorderteil und Lenker wich zu Gunsten einer Tischplatte und auf dem Sattel sitzend nahm man sein Mahl ein. Also indirekt sitzend, denn zwischen Hosenboden und Sattel fanden sich zwangsläufig Hinterlassenschaften jeglicher Art vom Vorgänger, wie man auch seine Styroporbox mit Speisen auf die Kleckerflecken desselbigen stellt.
Klingt jetzt etwas eklig, aber die ganze Lokalität hatte durchwegs einen gewissen Charme.

Im Gegensatz zu Hot-Dog und Fries, welche nur eklig waren.
Nach langem Kampf gegen Pouletstückchen, Nudeln und anderen Köstlichkeiten entschied ich mich für besagtes Mahl, es gedeichte mich noch hygienisch am unbedenklichsten.
Nach zehn Minuten erfolglosem Warten an einem Stand, zogen wir um die Ecke zum nächsten, an welchem die Bedienung immerhin so tüchtig war, dass sie einmal mein Geld einzog. Wieder zehn Minuten warten.
Ein zögerliches Winken wurde mit einer erneuten Nachfrage nach dem Essen erwidert und wir erhielten zumindest einmal das Getränk.
Abermals zehn Minuten, wie ein Wiesel flitzte der kleine Mann hinter der Theke herum und fischte aus einer dunklen Ecke zwei tiefgefrorene Würste. Wir waren wohl die Ersten und Einzigen welche an diesem Tag, oder überhaupt, Hot-Dogs bestellten. Die gefrorenen Würste wurden in die Friteuse geworfen.
Mit seinen blauen Latexhandschuhen.

Nach fünf Minuten wies er uns an Platz zu nehmen, er würde die Speisen liefern.
Immer ein ungutes Gefühl, da denke ich mir, was soll der sich den Stress machen, unter der Theke durchzukrabbeln und uns mit den Hot-Dogs nachrennen, die Moneten hat er ja.
Mein Verdacht schien bestätigt. Nach zehn Minuten lief ich wieder zum Stand, mit der Angabe noch zwei Minuten wurde ich wieder auf die Vespa gesetzt. Nach fünf Minuten stand ich wieder bei der Friteuse, die ominösen Würste schwammen nun zumindest auf dem Fettfilm einer Herdplatte. Noch fünf Minuten.
Hang on, it was two minutes five minutes ago!
Kein Scherz!

Irgendwas muss schief gelaufen sein, nach weitern fünf Minuten, ich war soweit das Geld zurück zu fordern, erhielt ich tatsächlich zwei Schachteln mit Hot-Dog’s und Fritten.
Himmel war das eklig.
Die Wurst triefte das Labber-Brot so durch, dass die Styropor-Box beinahe transparent wurde, die ungesalzenen Fries flatterten so traurig in der Brise, dass man versucht war nach einem Löffel zu fragen.

Nach der Hälfte der Köstlichkeit klappten wir nahezu synchron die Box zu, ich hatte ein säuerliches Aufstossen und mein Magen rumorte sehr bedenklich.
Ironie des Schicksals, dass wir beim folgenden Verdauungsspaziergang zwanzig Schritte später einen Innenhof passierten, in welchem die leckersten Pies, Fish & Chips und Pizzen gereicht wurden.
Es war mir unmöglich noch ein Stück zu essen, meine grösste Sorge lag darin, dass diese ganze Pampe nicht den Verdauungstrakt passierte, bevor ich in der sicheren Umgebung der Hoteltoilette war.

Die Zeit reichte dann doch noch, einen Supermarkt zu besuchen. Frisches Obst, oh Ambrosia. Noch selten war ein Apfel so lecker. Und da der Markt bedient war, schaffte ich es gar, damit den Laden zu verlassen.
Am Abend zuvor waren wir zu Gast in einem unbedienten 24 Stunden Markt. Wohl flanierte soviel Überwachungspersonal, dass gut drei Kassen hätten besetzt werden können, aber da schien wohl schon eine Logik dahinter zu stecken.
Man scannte seine Artikel selber und bezahlte am Automaten. Wenn der Strichcode dann lesbar war. Zudem waren die Artikel nach dem Scannen auf eine definierte Plattform zu legen, um im Ablauf fortzufahren. Erklärte mir so niemand und die Tüte M&Ms war schon ganz durchgescheuert, als ich frustriert eine Flasche Wasser in die Ecke warf und per Zufall das Prinzip durchschaute. Als ich endlich fertig war, kam ein Angestellter des Weges und erklärte, dass die zwei San Pellegrino nur im Sechserpack erhältlich waren, was die ganze Buchung wieder durcheinander brachte.
Mit einer Tüte M&Ms stand ich schliesslich irgendwie unbefriedigt vor dem Laden, da mich der Durst hinein getrieben hatte und die M&Ms einfach günstig bei der Quengelware platziert waren. Und die Taschen voll Münzen.
Britische Pfund liegen schwer in der Tasche und irgendwie sieht keine Münze wie die andere aus. Vor der Unübersichtlichkeit in der Geldbörse kapitulierend, machten wir den Strassenmusikern grosszügige Geschenke. Haben sie auch verdient. Während hier vor dem Postamt ein Bettler die Mitleidskarte spielt und sich dabei mit der Ziehharmonika begleitet oder ein tibetischer Bauer in die Panflöte spuckt, schmettert der Musiker an der Gloucester-Street auf seiner elektrischen Gitarre Stairway to heaven und Billie Jean. Ganz allgemein ist Michael Jackson allgegenwärtig.

Nicht nur bei Madam Tussaud.
Der Andrang bei wächsernen Statuen war enorm, ich gestehe, mich dem touristischen Gebaren unterworfen zu haben und mit dem einen oder anderen Star posiert zu haben.

capt-americaMadame Tussaud ist alles andere als ein Museum, mit Pop-Corn und Dauerlutscher flaniert man durch die Oscar-Verleihung, nimmt in einem Mini-London-Cab Platz und fährt durch die liebevoll animierte Geschichte der Grossstadt oder begibt sich in das Horrorkabinett.
Es ist eine Sache, im sicheren Wagen zu sitzen und durch die Geisterbahn befördert zu werden, viel mulmiger wird es einem, wenn man auf Schusters Rappen durch die düsteren Kerker streifen muss. Da springt nicht mit elektrischem Surren ein peinlich animiertes Skelett von der Decke, nein, menschliche Akteure gleiten aus dunklen Ecken, pusten einem in den Nacken oder packen einem an der Schulter. Ich hielt mich für unglaublich klug, der letzte in einer Gruppe zu sein; Da sieht man beim vorgehenden Opfer schon, was einem erwartet. Mitnichten, als letzter ist man ein herausragender, unfreiwilliger Statist und nachdem der Zombie zufrieden und lautstark der Menge verkündet „You screamed like a girl“ hatten die Akteure vollends den Narren an meiner Wenigkeit gefressen.
Tja, cool neben Captain America zu posieren ist eine Sache, im Kerker durch Nebelschwaden, Spinnfäden und Rüttelböden zu flanieren eine andere.
Selbstverständlich endete die Tour im Souvenirshop und selbstverständlich verliess ich selbigen mit einer Tüte.

Mit den Tüten ist es so eine Sache.
Als ich im M&Ms-World mit meiner selbst kreierten Mischung bunter Glücklichmacher und einem M&Ms-Bären am der Kasse stand, kam die obligate Frage, ob man sonst noch etwas möchte. An der Kasse warten ständig ‚kauf eines, erhalte zwei‘ Aktionen auf den Kunden im Kaufrausch.
Wie will man im Land der Schokolade auch anders, als im Kaufrausch enden. Ein tanzendes Bonbon reicht einem am Eingang ein sechzig-Liter Einkaufsnetz, der Duft von Erdnüssen und Schokolade liegt in der Luft und über vier Etagen kann man sich jeden Kindertraum erfüllen.mmsMan erhält eine transparente Tüte und darf ekstatisch von Röhre zu Röhre springen und selbige mit den bunten Perlen füllen. Selbstverständlich hat man keine Ahnung, was der Spass kostet, die Waage steht zwei Etagen höher an der Kasse und ich kann mir schlecht vorstellen, dass man etwas zurückgeben kann. Aber wer will das schon.
Ob ich eine Tragetasche möchte, fragt die freundliche Dame hinter der Kasse, respektive, dies waren die paar Fetzen, welche ich aus dem hastig gesprochenen Satz mit fiesem walisischen Dialekt oder so verstanden habe, ich bitte darum, entgegnete ich. Zu meinem Jahresvorrat an Süssigkeiten und dem Bären wurde prompt noch eine Decke gepackt und bevor ich intervenieren konnte, war das gute Stück schon getippt und mit dem unschuldigsten Lächeln der Welt wurde der Endpreis im feinsten Cambridge-englisch über die Theke gesäuselt. Mein sprachliches Handicap schamlos ausgenutzt.
Dies sind Dinge, welche man versehentlich einkauft.

Wenn jedoch zwei Schweizer nach dem Mahl Jamie Olivers Tischdeko kaufen, ist dies voll geplant. Weil Jamie Olivers Tischdeko einfach cool ist und nach einem Brownie mit heisser Schokolade, einer Kugel Amaretto und caramellisierten Popcorn als Dekoration die Geldbörse einfach locker sitzt.

jamies-italien
Ich gehe nicht davon aus, dass im Jamie’s Italian der Meister selbst am Herd stand, aber sein Olivenöl hat er in der Küche gelassen und die Speisen baden darin.
Abgesehen davon, dass jegliche Wahl von der Karte stets mit einem lovely kommentiert wurde – man ist der eine Gast, welcher ganz genau weiss was lecker ist – speist man wirklich exzellent.
Während dieser Besuch eher spontan war, dinnierten wir in Jamies Barbecoa, mit traumhaften Ausblick uf die beleuchtete St. Pauls-Cathedrale, geplant und nach Reservation. Dem Dresscode entsprechend warfen wir uns gar in feinen Zwirn, feststellend, dass die Atmosphäre doch eher ungezwungen war, beinahe zu lässig, begann der Tischnachbar doch mit seinen Anekdoten in schreiender Weise das ganze Lokal zu unterhalten. Spricht für das Lokal, dass er trotz Armani und Schlips nach unserem missbilligenden Blicken vom Chef de Service angehalten wurde, seinen Schnabel zu halten.
Selbsverständlich war unsere Wahl lovely und anstelle einem erneuten Kauf der Tischdeko, hielten wir uns für dieses mal an Drinks und Desserts.

jamies-barbecoa Weil Jamie Oliver einfach so unglaublich lecker ist und man den Covent-Garden einfach gesehen haben muss, begaben wir uns Tags darauf in seinen Imbiss in selbigem und gönnten uns Fish & Chips.jamies-union-jackSelbstverständlich bietet die britische Küche noch mehr. Mit der Angst im Nacken, man saue sein Beinkleid ein, aus einer Pappschachtel einen in fettiger Sauce schwimmenden Chicken-Bacon-Kuchen zu essen ist ebenfalls nicht zu verachten.

Nun, ich gedenke hier meinen Bericht zu beschliessen, dies wird sonst noch zu einer unendlichen Geschichte, artet in Arbeit aus und wer will dies schon lesen.
Selbstverständlich waren wir im Kensington Palace und erst nach der Entrichtung des Eintrittspreises wurde mir gewahr, dass der Duke und die Duchess of Cambrigde gerade auf Dienstreise sind.kate-2Aber im Kensington Palace auf dem Klo war nun auch nicht jeder.

kensingtonWohl auch nicht an der Baker-Street 221B, wobei ich mir heute noch im unklaren bin, ob ich hier nicht ein Ausstellungsobjekt entweiht habe.

baker-street-toiletEs ist schon eindrücklich, das Wohnhaus des grössten Detektivs der Welt zu besuchen. Ja, ich bin mir bewusst, dass alles nur erfunden ist, aber dennoch.

sherlock-holmesSelbstverständlich durchschritten wir auch einen vierzig Zentimeter dicken Türbogen aus Stahl mit samtverkleideten Tresortüren und bestaunten die Kronjuwelen im Tower. Also das Zepter und die Krone und so weiter.

Buckingham-Palace, Hyde-Park, St. James-Park, Downing-Street 10, respektive, was man nach den Terroranschlägen vom Amtssitz des Premiers noch besichtigen darf, wir haben wohl nicht alles besucht, was es zu bestaunen gäbe, aber mehr war in die Tage schlichtweg nicht reinzupacken, ohne den Charakter des Urlaubs als solchen zu vernachlässigen.
Ein grosses Kompliment an die Tourplanung meiner Kusine. Wohl bin ich mit der Tube nun recht fix, aber in der Stadt würde ich mich nach wie vor gnadenlos verlaufen und ohne die minutiöse, vorgängige Recherche hätten mich die Roaming-Gebühren für Google-Maps zu einem armen Mann gemacht.

Dies hat dann ein Taxifahrer erledigt.
Die unfreiwillige, neunzig-Minuten-Fahrt machte den Abschluss. Nachdem wegen Nebel der Flug ab London City nach Basel gecancelt wurde, hiess man uns ab Heathrow nach Zürich zu fliegen.
Morgens um halb 6 aus dem Hotel, abends um 18:30 war ich zuhause. Nun ja, Launen der Natur.
Die ersten Worte, sehen wir einmal von der Flieger-Crew ab, welche ich in heimischer Sprache, auf heimischem Boden vernahm, war ein im nervigsten Zürri-Dialekt gehässig vorgebrachtes; „Hier drüben ist dann die Schlange um anzustehen!“ am Geldwechsel-Schalter.
Ist es nicht schön wieder zuhause zu sein?
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Über RAB

Ein Schreiberling mit nüchternem Blick auf das Leben, beim Versuch, selbiges aus satirischer Sicht etwas angenehmer zu bewältigen.
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