Büro ist Krieg

Hallo Zäme
von meinem Büro aus sehe ich, dass der Rm Biberburg belegt ist obwohl er im Outlook nicht reserviert wurde.
So kann ich keine Belegungen vornehmen!

Bitte Hansi Hase den Rm absagen oder bestätigen und räumen.

Gruss wütende Liesel

Um euch die räumlichen Gegebenheiten etwas zu veranschaulichen, muss ich eure Vorstellungskraft bemühen.
Das Gebäude hat die Form einer sehr länglichen Ellipse, das Auge der Ellipse stellt eine Art Innenhof dar. Zu klein, um ein wirklicher Hof zu sein und genutzt zu werden, aber gross genug, dass Tageslicht hinein strahlt. Toll für die Büros, welche zur Innenseite des Gebäudes liegen.
Mit etwas gutem Willen und könnte man von einem Büro zum anderen spucken und ich hätte gerade nicht übel Lust dazu.
Besagter Raum Biberburg liegt nun mit dem Fenster zum Innenhof und auf der gegenüberliegenden Seite hat sich die wütende Liesel verschanzt. Hinter zwei Monitoren und einer Schreibmappe welche sie hochkant aufgestellt und ans Fenster gelehnt hat. Ein Schutz um sich vor neugierigen Blicken zu verbergen. Abgesehen von einem kleinen Guckloch um das Umfeld zu überwachen ist sie abgeschottet.
Der Empfänger der wütenden Mail, also meine Wenigkeit, hat sein Büro unmittelbar in der Nähe der Biberburg, die Fenster gehen jedoch auf die andere Seite des Gebäudes. So kann ich die Schafe beim weiden beobachten und vielmehr schönes hat mir der Job eigentlich nicht zu bieten.

Da für den Raum Biberbuerg keine Reservationen vorlagen und er einfach brach lag, habe ich mich entschieden, eine Hilfskraft einzuquartieren. Corona-konform, die Menschen voneinander trennen, damit es einem auch einmal vergönnt ist, die Maske abzulegen. Tageweise, unter Vorbehalt, dass keine Reservierung rein schneit.

Ja, was fällt mir überhaupt ein. Wir sind nicht in Vietnam, hier gibt es Regeln!

Der wütenden Liesel ist nun eine Reservierungsanfrage von Hansi Hase für den 25 November, notabene noch über eine Woche hin, auf den Tisch geflattert.
Und schon begehrt sie trotzig auf.

Es ist nicht so, dass der Raum heute, morgen oder übermorgen gebraucht würde. Es ist schon gar nicht so, dass die wütende Liesel den Raum brauchen würde. Es geht darum, dass jemand im Raum sitzt und die wütende Liesel nicht Bescheid weiss!
Natürlich, sie hätte ihren Hintern heben, die 10 Meter durch den Flur marschieren und mich fragen können, was da Raumbesetzungstechnisch so abgehe, aber nein, man tippt eine Mail. Und dieses gleich an die Triage-Adresse, sonst kriegen ja nicht alle mit, dass hier etwas ganz arg verquer läuft und die raumplanerischen Gesetze mit Füssen getreten und bespuckt werden.

Kurz überlegte ich, mal eben über den Flur zu schreien, ob ihr einer ins Hirn …, kam aber zum Schluss, ich bin nach 5 Monaten noch nicht in der Position um andere lauthals zu beschimpfen.

Also nahm ich die zehn Meter unter die Füsse und dackelte beim Chef ins Büro, gleich neben der wütenden Liesel, um ihn zu fragen, wo ich die Hilfskräfte unterbringen könnte.
Sobald Chefe bemerkte, dass es sich um die wütende Liesel drehe, erhob er auch gleich die Stimme, dass es die wütende Liesel mitkriege. Und, noch viel wichtiger, sein Chef, welcher sein Büro ebenfalls in diesem Dreieck der Zorngiebel hat. Es ist hinlänglich bekannt, dass wütende Liesel und mein Chef das Heu nicht auf derselben Bühne haben, sich gegenseitig Sand ins Getriebe streuen, aber keiner in der ganzen Hierarchie die Eier hat, mal auf den Putz zu hauen und die Kleinkinder zur Räson zu rufen. Dies würde ja das bezaubernde Arbeitsklima belasten, wir haben uns doch alle lieb. So gifteln sie weiter, bis einer stirbt oder in Pension geht. Denn anders scheidet man nicht aus einem Bundesbetrieb.

So zettert er also mit lauter Stimme, bis Chef-Chef im Türrahmen steht und sich ebenfalls in die Diskussion einbringt.
Wütende Liesel immer noch in ihrer Schreibmappen-Monitoren-Burg bei offener Tür und mit grossen Ohren Teil der Diskussion.
Weitere 5 Minuten werden diskutiert bis man zur Lösung kommt, die Hilfskraft soll im Raum Biberburg bleiben, bis der Raum anderweitig gebraucht würde.
Ich solle den Raum reservieren und wütende Liesel, welche wohlgemerkt 3 Meter entfernt sass, via Mail informieren.

Meine Intension war an sich, dass der Raum nicht blockiert würde, aber bitte, leckt mir doch alle zusammen einmal den verlängerten Rücken. Sagte ich natürlich nicht. Noch nicht.

Ihr versteht, dass ich in dieser Umgebung langsam krank werde?
Zwischen Bürogummis und Handwerkern besteht ein grosser Unterschied.
Paco und Giovanni können sich auf der Baustelle Arschloch austeilen und wenn der albanischstämmige Maurer hinzustösst, erklärt er dem Italiener ganz genau und in widerlichsten Details, was er alles mit Pacos Mutter auf dem Grab seines toten Vaters anstellen würde, wenn dieser ihm nun nicht sofort diese Kabelrolle ausleihe.
Und nach Feierabend laden sie sich gegenseitig zum Bier ein.

Die feinen Müllers und Meiers hingegen bekriegen sich auf subtilste Weise über Jahre, ja ganze Arbeitslebenspannen hinweg. Mit Sticheleien, wie dem Ignorieren des vollen Kaffeesatzbehälters oder des leeren Wassertanks. Dort nimmt man das letzte Papier aus dem Kopierer, da hält man mit einer Information zurück.
Sie machen sich und vor allem anderen das Leben schwer, weil sie nicht miteinander sprechen. Und statt, dass der Vorgesetzte neben dem Pausenbrot auch einmal seine Eier mit ins Büro bringen und die Streithammel in die Schuhe stellen würde, organisiert er lieber die absonderlichsten Kommunikationswege um auf keinen Fall ein unangenehmes Gespräch führen zu müssen. Und kaum haben Müller und Meier bemerkt, dass ihr Trotzgebaren somit der Wirkung beraubt wurde, ersinnen sie sich neue Dummheiten und der Vorgesetzte muss sie wieder ausräumen, ohne einen unpopulären Entscheid zu fällen.

So mogelt man sich Jahrzehnte durch den Büroalltag und verschwendet immens Ressourcen um den Schein zu wahren, dass sich alle ganz fest lieb haben.

Ach, so ist er nun mal. Damit musst du umgehen. Aber in 5 Jahren wird er ja pensioniert, dann erledigt sich dies von alleine. Und danach ist alles besser…

Man kann ihnen zumindest nicht vorwerfen, in kleinen Dimensionen zu planen.

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Daily Business…

Mittwoch elf Uhr dreissig.

07:31
Pünktlich um 07:31 habe ich die Stempelkarte vor den Leser gehalten und bin 6 Treppen nach oben geschlurft. Ich rechne es mir hoch an, dass ich nach wie vor die Treppe benutze, auch wenn der Fahrstuhl jeden Morgen verführerischer lächelt.

Im Flur so weit nach vorne spaziert, dass ich meinem Chef gerade einen Guten Morgen wünschen kann. Nicht weil ich ihm diesen wünsche, mehr so ein „ich bin dann da…“. Das ‚Gute‘ schenke ich somit auch nur an besonderen Tagen. Heute war kein besonderer Tag.

PC hochfahren, dreimal neu starten um alle Updates abzusegnen und danach etwas hilflos auf den Bildschirm starren.

07:40
Sieben Uhr vierzig und keinen Plan was ich heute anstellen soll. Als erstes die Börsenkurse gecheckt. Nachdem mich gestern meine chinesischen Tech-Optionen ordentlich verarscht haben – sollen sie an ihren Fledermäusen ersticken, diese verdammten gelben Tunichtgute – gedachte ich heute auf den Biozug aufzuspringen. Natürlich, zwei Tage zu spät. Daher kommt das Zeugs heute auch nicht wirklich in die Gänge. Also doch, ein wenig schon, aber in die falsche Richtung. Fortuna gibt es mir wieder dreckig.

08:00
Dies erledigt, mir war wieder langweilig. Also checke ich 20 Minuten, Blick, Watson und verfluchte mich, weil mir in den dreissig Minuten Toilettenzeit langweilig werden würde.

08:15
Weil man einfach nicht mehr als eine Viertelstunde braucht um diese Medien zu studieren.
Die weiterführende Ausbildung, welche ich absolviert habe um arbeitslos in einen Bildschirm zu starren wollte in Feedback. Ein Fragebogen, mit Auswahlmöglichkeiten und ergänzenden Feldern für Bemerkungen. Mit dem Wunsch, diese ausführlich zu füllen.
Warum auch nicht, habe nichts Besseres zu tun und bin so richtig in der Stimmung, ein Feedback zu verfassen.

09:00
Ein Chef in tritt mein Büro. Nicht mein Chef. Einer der anderen vier. Jener welcher von den Kaffee-Gepflogenheiten keinen Plan hat. Und überhaupt, ich mag es nicht, wenn ich mich in eine Tätigkeit des Zeit-totschlagens begeben habe und dabei gestört werde. Dann hat er auch die Eigenschaften, meinen Schreibtisch zu umrunden und in meinen Monitor zu starren. Ich würde schwören, einer, welcher auf einer öffentlichen Toilette, bei vier weiteren unbenutzten Pissoirs jenes neben dir belegt. Einfach weil die Privatsphäre anderer dort zu enden hat, wo seine Neugier beginnt. Dieses Frettchen.

Du hast Schreibpapier bestellt?
Ja.
Du hast es in mein Lager gestellt?
Ja.
Eine Palette?
Ja.
Hast du einen Schlüssel?
Nein.
Aha…
Kommt noch was?
Ja…
Vorschlag; Du plauderst hier weiter, ich gehe ein wenig spazieren und du rufst mich, wenn du soweit bist, zum Punkt zu kommen.
Das geht nicht…
Ah, dann kommst du gleich zum Punkt?
Hä?
VERDAMMT NOCHMAL, WAS WILLST DU EIGENTLICH??
Ja wegen dem Papier. Auf der Palette…

Ich darf an dieser Stelle einschieben, dass der verdammte Eunuch eine Fistelstimme hat, welche die Hunde im Ortskern jaulen und Fledermäuse gegen Wände klatschen lässt und jeden normalen Menschen einfach in den Wahnsinn treibt.

... es steht mir im Weg, fistelt es weiter.
Und warum sagst du dies nicht einfach?
Ich will erst sehen, wie die Abläufe hier so sind. Vielleicht habt ihr dies ja immer dort…

Es war der Moment, an welchem ich einfach beginnen wollte zu weinen. Aus Verzweiflung und Mitleid mit mir selber. Ich achte unseren lieben Herrgott, aber ehrlich; Welchen Plan verfolgt der Allmächtige, wenn er solche Menschen auf die Erde lässt? Die sind einfach nur da um andere Lebewesen zu nerven. Stechmücken haben immerhin noch eine Funktion in der Nahrungskette, aber solcherlei Tagediebe unter uns zu haben entbehrt jedem Sinn. Er gehört zu dieser Spezies Mensch, bei welcher man um Worte in der Trauerkarte ringen muss, weil man doch gerade in diesen Momenten nicht lügen sollte.

Also, ich komme heute Mittag, dann helfe ich umräumen.
Jo… Nei…
Ok, ich erwische mich selber, wie ich dieses typisch schweizerische… Jo… nei… in Sätzen verwende. Aber ich bin ein liebenswerter Mensch, da geht dies in Ordnung. Das Frettchen, welches nicht einen halben Kreditpunkt auf dem Konto hat kann sich dies nicht leisten.

Was jetzt?? Ja oder nein!?!?
Also, ich komme nochmals… und fistelt wieselt aus meinem Büro.
15 Minuten meines Lebens, welche mir niemand mehr zurück gibt. Die sind einfach durch. Diese Zeit von 09:00 bis 09:15 am elften November im Jahre 2020 des Herren sind einfach vorbei. Kommen nie wieder. An meiner Lebensuhr abgezogen. Und ich habe sie mit einem fistelnden Frettchen verbracht. Ist es nicht zum Haare raufen?

09:15
Ich zapfe mir den verdienten Kaffee. Wohl noch keinen Streich getan, aber es sind die Gewohnheiten.

09:20
Weiter mit dem Feedback. Will es absenden.
„Maximal 1500 Zeichen“ sind pro Punkt erlaubt. Ich kann vieles, aber keine Texte kürzen. Jedes Wort ist so wichtig wie das vorangegangene. Vielleicht noch wichtiger. Nein, gleich wichtig. Drei mal redigieren und nach wie vor zu viele Zeichen. Leckt mir den Bürzel passt.
Den Rest packe ich ein Mail und sende es dem Fragebogen nach.

10:00
98 Mails. Raumreservationen, welche auf eine Freigabe warten. Treffen bei meinem Chef ebenfalls ein. Aber bei ihm mit Ton. Ein verstärkter Ton. Welcher durch das gesamte Stockwerk halt. Weil Diskretion nicht sein Ding ist. Alle müssen mithören wenn er telefoniert, alle müssen seine Kommentare zu irgendwelchen Dokumenten hören. Und alle müssen hören, wenn er mit einem „jetzt reicht es für heute“ den Feierabend ankündigt. Es sei denn, er geht um mehr als 30 Minuten vor der unverbindlichen, aber historisch gewachsenen Feierabendzeit. Dann schleicht er raus wie eine Katze.
Achtundneunzig mal Ping. Bei jedem vierten Ping begleitet von einem „Die nerven mit den Reservationen, was soll das…?“
Sagt der, welcher jede Reservation persönlich absegnen will. Darum kommen diese Mails überhaupt. Weil er den Gspänli zutraut, dass sie Räume vierfach belegen.

11:00
Ich resümiere. Warum bin ich heute aufgestanden?

11:15
Bin fertig mit resümieren. Habe jetzt Mitleid mit mir. Beginne mich zu hinterfragen, welcher Teufel mich in solche Jobs reitet.
Konsultiere den Stellenanzeiger. Google den Weg nach Bronschhofen. Wären täglich über 120 Kilometer. Und der Chef dort soll ein etwas komplizierter Mensch sein.
In einem Gruppenchat wird verkündet, die Stelle sei schon vergeben. Eine Alibi-Ausschreibung. Überlege aus reiner Langeweile eine Bewerbung zu tippen. Alleine, weil der Stellenbeschrieb so unsäglich dämlich aufgesetzt ist.
Beschäftigungsgrad 100
Was? Kartoffel?
Was mir gefällt, „Dem/Der Stelleninhaber/in können weitere Aufgaben übertragen werden“ hat ein Gewicht von 0 Kartoffeln. Sprich, vor jeder weiteren Aufgabe kann man sich drücken und den Stellenbeschrieb auf den Tisch knallen.
Ansprechpartner für Leistungsbezüger„. Ebenfalls 0 Kartoffel.
Unter Kompetenzen wiederum „Ausgesprochene Eignung zu dauerndem Kundenkontakt….„.

11:30
Beschliesse einen Blog zu tippen. Überlege worüber.

12:00
Unterbreche meine Überlegungen um ein Mittagsmahl zu mir zu nehmen. Lese alle Meldungen des Tages, welche ich bereits digital konsumiert habe noch in analoger Form.

13:00
Formuliere im Geist meine Kündigung. Also innerlich habe ich um 07:35 bereits gekündigt, aber irgendwie sollte man diese noch zu Papier bringen.
Beginne zu bloggen.

13:45
Gehe in das Lager des Frettchens. Räume etwas Papier um. Ignoriere sämtliche Fragen und blocke alle gefistelten Kommunikationsversuche ab.

14:00
Mein Chef kommt.
Beginnt mit dem Frettchen zu streiten.
„Mis Gstell – Dis Gstell“ und ich mitten drin.
Sind wohl die Methoden deiner alten Firma… nennt sie beim Namen… aber hier bei uns geht das nicht so.
Aber ich muss doch irgendwo.
Aber nicht hier.
Dort hinten ist mir das Papier im Weg!
Und hier vorne ist es mir im Weg!

Hin und her wie im Sandkasten. Grinse vor mich hin. Kriegt niemand mit, weil ich eine Maske trage. Und meine Augen sind irgendwie so leer. Tot. Wurde mir gesagt. Ich mag die Maske. Könnten wir noch Sonnenbrillen tragen wäre ich vollends befriedigt.

14:30
Sie haben sich irgendwie geeinigt.
Eine Lose-Lose-Situation.
Das Papier haben sie auf ihre jeweiligen Regale verteilt. Und beide sind unglücklich weil sie nicht gewonnen haben. Freue mich darüber.

15:00
Mache mir erneut einen Kaffee.

Resümiere. Mein Tagwerk für heute:
1 Lieferschein verbucht.
1 Mail weitergeleitet.
1 Mail geschrieben.
3 Kaffee getrunken.

Nur noch 2.5 Stunden. Dann darf ich gehen und mich auf morgen freuen. Diese Tage, an welchen man nur sich selbst hassen kann, weil man irgendwie keinen anderen Schuldigen findet.

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Corona-Nachtrag

Ich konnte es nicht lassen und habe doch einen Blick nach Schweden geworfen.

Schweden startete eher verhalten, während die Schweiz gut von der Startlinie weg kam. Sofort katapultierte man sich auf rund 1’700 Fallzahlen, während Schweden nicht in die Gänge kam. So drehten die Skandinavier kontinuierlich ihre Runden um die 800, bis Ende Mai.

Die Schweiz hingegen beschloss, die Wirtschaft an die Wand zu fahren, liess die Menschen zuhause, bodigte das öffentliche Leben und reduzierte die Fallzahlen beeindruckend.

Schweden, mal hü mal hopp, erreichte dann dennoch dieselben Spitzenwerte wie die Schweiz, bis sich im Juli alles wieder normalisierte.

Nun sind die Kurven beinahe deckungsgleich, die Schweiz legt aber wieder kräftiger zu.
Erwähnen sollte man vielleicht noch, dass Schweden etwa 2 Millionen mehr Einwohner hat, diese sich aber auf einer Fläche von der zehnfachen Grösse der Schweiz verteilen. Klingt traumhaft, nicht?

Was sagt uns dies? Keine Ahnung. Bin weder Gesundheits- noch Wirtschaftsminister. In Schweden seien mehr Tote zu beklagen. Nun ja, wo gehobelt wird, fallen Späne und irgendwie ist dies ja der Sinn eines solchen Virus. Wo kämen wir hin, würde der Wald dann und wann nicht etwas ausgeholzt.
Und die Wirtschaft sei am Boden, berichtet die Presse. Kann ich nicht beurteilen, da wären tiefer gehende Recherchen erforderlich.

Aber gucken wir auf die nackten Fallzahlen, steht der Norden nicht übler da als wir. Hat sich jedoch in keiner Weise so ins Bockshorn jagen lassen wie die Schweiz. Und, hier spekuliere ich, im unmittelbaren Kostenvergleich brauchen wir wohl kaum nach Skandinavien zu gifteln und unserem BIP als alleinige wahre Grösse von Wohlstand, Glück und Zufriedenheit zu huldigen.

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Diese Corona-Sache

So langsam, aber allmählich habe ich die Corona-Sache satt. Nicht nur, dass das Thema sämtliche Schlagzeilen und Titelseiten beherrscht, rund um die Uhr an sieben Tage die Woche, auch scheint mir, man mache bei den Eindämmungs-Massnahmen einen Schritt vor und zwei zurück.
Die Situation ist nicht nur schlecht, mitnichten, das Unterlassen vom Hände schütteln, bilden von engen Stuhlkreisen und Menschenansammlungen im Allgemeinen ist eine feine Sache. Ja, meine Lebensqualität hat sich enorm gesteigert und im Sinne der allgemeinen Gesundheit, physisch und psychisch, kann man diese Regeln durchaus beibehalten. Bin da aber etwas auf verlorenem Posten. Habe ich kürzlich in der Dummzeitung mit der zwanzig im Logo einen entsetzten Aufschrei gelesen, wie man sich denn künftig begrüssen soll, wenn sogar die sogenannte Ghetto-Faust verboten werden soll. Probleme haben die Menschen. Ein angedeutetes Nicken reicht vollkommen, alles andere ist viel zu vertraulich.

Nein, ich bin kein Massnahmen-Gegner per se, geschweige denn ein Corona-Leugner. Wobei, ich kenne niemanden, der das Virus hatte oder seinerseits jemanden kennt, der ihm darniederlag. Natürlich bin ich mit meinem überschaubaren sozialen Umfeld kein relevanter Massstab. Anderseits werde ich bei der Arbeit mit so viel belanglosen Nebensächlichkeiten verbal vergewaltigt, dass ich auch einen Corona-Fall mitbekommen haben müsste. Aber nichts. Gar nichts. Diese Wahrscheinlichkeit ist schon sehr niedrig. Als vergleichendes Beispiel; Schaffhausen hat knapp 83’000 Einwohner. Treffen zwei wildfremde Schaffhauser aufeinander, findet sich binnen Minuten ein gemeinsamer Bekannter, wenn auch nur dritten Grades.
Ganz toll finde ich auch die Menschen, welche überzeugt sind, sie hätten das Virus gehabt. Damals, als sie ein leichtes Unwohlsein und einen Schnupfen geplagt hat. Aber weil sie so unglaublich robust sind, haben sie es ganz gut weggesteckt. Obwohl das Virus sich verbreitet wie ein Waschküchengerücht, waren nur sie betroffen. Wie unglaublich robust muss denn das gesamte Umfeld sein, welches noch nicht einmal einen Schnupfen hatte?

Was ich an den Massnahmen bemängle; deren Wirkung bezweifle ich langsam und der Spagat zwischen wirtschaftlichen Interessen und der Gesundheit der Bevölkerung scheint ein unmögliches Ding geworden. Morgens fahre ich Zug. Mit Maske. Nachdem man am Bahnsteig Schulter an Schulter gestanden ist. Ich zwänge mich durch die Bevölkerungsdichte der Winterthurer Marktgasse, bis ich vor dem Café Vollenweider stehe. Um das ausgedünnte Lokal zu betreten, muss ich die Maske aufsetzen, bis ich am Tisch sitze. Vor der Migros muss ich anstehen, da bereits 50 Personen im Laden sind. Um mir später an der Kasse feucht in den Nacken atmen zu lassen. Um die Perversion auf die Spitze zu treiben, gehe ich abends in ein Fitnesscenter. Maskenpflicht, bis man sich umgezogen hat. Danach prustet man unter Hochdruck Aerosole in die Luft, greift an schweissnasse Geräte, steht nebeneinander auf dem Laufband und dem Klimaschutz geschuldet wird nur in sehr homöopathischen Dosen Frischluft zugeführt.
So verwundert es nicht, dass immer mehr Städte, Kantone, Regionen und Länder auf die böse Liste kommen. Während wir uns weiter mit Alibi-Massnahmen das Leben schwer machen. Als würde mir der Arzt gegen ständige Kopfschmerzen ein regelmässiges Zehennagelschneiden verordnen.

Warum lässt man das Virus nicht einfach wüten? Gut, Schweden hat es irgendwie versucht. Wie die Dinge dort stehen weiss ich nicht und verspüre keinen Drang zu googeln.
Schauen wir doch ganz nüchtern auf die Sache. Nichts geschieht einfach so, irgendeinen Sinn hat das Virus wohl. Wie der Borkenkäfer und die Stechmücke auch. Auf den ersten Blick nicht direkt erkennbar und vielleicht auch nur ein Auswuchs unseres Gebarens, sich ständig als Baumeister dieses Planeten zu versuchen.
Vielleicht habt ihr schon vom Club of Rome gehört. Dies ist keine Bilderberger-Vereinigung, sondern einfach ein Think-Tank von Köpfen, welche sich den anderen irgendwie überlegen fühlen und Zukunftsszenarien ausarbeiten. Dies doch mit einer gewissen Seriosität. Nachdem sie 1972 damit begonnen haben, fliessen neue Erkenntnisse, Studien und Technologien regelmässig in die Überarbeitung der Berichte. Summa summarum wird es ab 2050 ganz schön eng auf dem Planeten, was so ja auch nicht ein grosses Geheimnis ist. Wie die Karnickel pflanzt sich die Menschheit fort. Wie der Aga-Kröte in Australien fehlt dem Menschen irgendwie der natürliche Feind und unserer geistigen Überlegenheit zum Trotz, wird die unkontrollierte Verbreitung auch noch gefördert. Weil gut für das BIP. Man schaue auf die letzte Abstimmung, als die Schweiz die Zuwanderung auf ihrem eher beschränkten Platz regulieren wollte. Nein nein, gehe nicht, was würde auch aus unserem Wohlstand. Wir brauchen das unkontrollierte Wachstum.

Während in unseren Gefilden lediglich die Strassen eng und der Platz für Einfamilienhäuser rar werden, geht an anderen Ecken der Erde langsam die Nahrung aus.
Sich fortpflanzen, staatlich subventioniert, auf Teufel komm raus und gleichzeitig die Alten irgendwie am Leben halte, auch wenn das Sabbern aus dem linken Mundwinkel das Einzige ist, was irgendwie noch selbständig funktioniert. Sie könnten noch nicht einmal sagen, dass sie nicht mehr wollen, geschweige denn selbstbestimmt in Würde abtreten. Viel zu wertvoll sind sie für die Pharma-Industrie, was wieder gut für das BIP ist.

Die Menschheit geht gegen jegliche natürliche Kontrolle vor. Ohne meine vehemente Verweigerung, sollte mein Körper nach meinem Dahinscheiden ausgeweidet werden, um andere Menschen, an sich von der Natur als nicht lebensfähig taxiert, zu reparieren. Gut für die Pharma-Industrie.
Es ist dieselbe Menschheit welche wiederum an kollektiven Jagdanlässen Tiere treibt und über den Haufen schiesst, weil die Bestände kontrolliert werden müssen. Weil sie sich unkontrolliert fortpflanzen, da wir Jahrzehnte zuvor die natürlichen Feinde ausgemerzt haben. Der Unterschied ist, dass man hier im grünen Gewand mit dem Suzuki an einen geselligen Anlass in der schönen, wilden Natur fährt und einem menschlichen Urtrieb frönt.
Also im Grundsatz könnte man sagen, die Menschen haben sehr wohl begriffen, dass auf diesem Planeten etwas furchtbar falsch läuft, aber man will es sich nicht eingestehen, weil es eine unbequeme Wahrheit ist.

Vielleicht dient dieses Virus dazu, die Menschheit wieder etwas auszudünnen. Und was machen wir? Wir gehen mit aller Macht dagegen an. Es ist, als würde man den Waldboden blitzeblank fegen, weil Rehe stolpern und sich verletzen könnten, was ihre Verbreitung beeinträchtigen würde.
Und warum geht man gegen das Virus vor? Weil gut für die Pharma. Und viele Menschen sind gut für das BIP.

Der Natur in die grünen Hände spielend, wäre die Menschheit im Grundsatz zu dümmlich, um konsequent dagegen anzugehen. Man lese meine eingangs beschrieben Beispiele. Der Mensch macht solange mit, als es ihn nicht allzu sehr einschränkt. Steht jedoch das Trinkgelage in einem Club auf dem Spiel, hört die Bereitschaft ganz schnell auf. Und so setzt man von jeder Massnahme in etwa 10 Prozent um. Man macht alles, aber nichts richtig. Hier spielt vielleicht die Theorie der natürlichen Selektion mit ein. Diese besagt, dass Menschen, welche zu dumm sind, sich selbst am Leben zu halten irgendwann dahinscheiden. Indem sie sich mit dem Auto selber überfahren, sich in einem Kornfeld schlafen legen, während der New Holland auf der anderen Seite langsam die Drehzahl hochfährt oder sich die Kettensäge zwischen die Beine klemmen, weil so der Anlasser einfacher zu ziehen ist. So soll nach Darwin die unkontrollierte Verbreitung von zu viel Blödheit verhindert werden, denn wir wissen, es sind nicht zwingend die klügsten Menschen, welche sich hingebungsvoll fortpflanzen.

Doch selbst das aussortieren dieser, aus eigener Kraft nicht überlebensfähiger Individuen verhindern wir. Wies mich heute ein Kollege darauf hin. Die Suva ist Vorreiter in Sachen Schutz vor der eigenen Dummheit. Proportional zur Abnahme des gesunden Menschenverstandes, steigt die Anzahl an ausgehängten Sicherheitsrichtlinien. Nicht die Leiter an den Ast stellen, welchen man gerade absägt. Sich nicht in einem offenen Elektroverteilkasten abstützen. Wir mussten gar die Spitzen von Pinzetten mit Kork bestücken, damit wir uns beim Griff in den Werkzeugkoffer nicht pieksen.

Offen gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass wir dieses Virus in den Griff kriegen. Vorstellbar ist durchaus, dass ein Wirkstoff zurückgehalten wird, bis der Markt so richtig bereit, sprich maximal zahlungsfreudig ist. Wartet man aber zulange, wird er zahlungsunfähig und dies ist schlecht für die Pharma. Meines Erachtens sind wir bereits in der zweiten Hälfte der Lafferkurve, die Einführung wurde entweder verpasst, oder es gibt tatsächlich nichts wirksames.
Meines Erachtens soll man zum normalen Leben zurück, jeder schützt sich nach eigenem Ermessen und Wohlbefinden und wir lassen den Dingen ihren Lauf.

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Für das Klima, koste es was es wolle

„Do hani eifach Froge“, würde ein alter Arbeitskollege die Berichterstattung kommentieren. Nicht, dass er im Grundsatz ein erstaunlich gut informierter Zeitgenosse war. Eigentlich hatte er immer „Froge“ wenn etwas nicht genau so ablief wie er es sich vorgestellt hatte. Und eine Antwort generierte höchstens noch mehr „Froge“ weil schliesslich sein Vorgehen der Königsweg war, doch ich schweife ab.
Heute habe auch ich ein paar Fragen.

Der Protest auf dem Bundesplatz wurde beendet. Ziel erreicht. Denn wenn ein Protest kein Aufsehen generiert und im Idealfall äusserst gewaltsam niedergeschlagen wird, macht er irgendwie keinen Sinn.
Dies ist wie ein Streik, bei welchem, den Streikenden ausgeschlossen, eigentlich keiner einen Schaden davonträgt. Schule schwänzen am Freitag zum Beispiel. Oder wenn ein Bundesangestellter die Arbeit niederlegen würde.

Ich verfüge auch nur über sehr rudimentäre Informationen. Wenn die Emotionen hochgehen ist der Blick die Lokomotive und 20min der erste Heizer. So jagt man durch die Schweiz und jeder dumme Tölpel springt auf den Zug. Weil gratis und überall kann man zusteigen. Und genau hier informierte ich mich.
Wissen diese Blätter eigentlich, dass die Mehrheit ihrer Leser während des Studiums der investigativen Recherchen die Hose irgendwo zwischen Kniekehle und Knöchel hängen hat und mit nacktem Hintern über einer Keramikschüssel hängt?

RiseUpfor… ach leckt mich doch am Bürzel. Was ist aus den „Atomkraft? Nein danke“-Buttons geworden? Die erfasste man mit einem Blick. Ja, suchte sie sogar an der Jacke des zottelbärtigen Studenten. So funktioniert Marketing. Die Klimabewegung hat hier einen Grundsatz nicht verstanden. Der Köder muss dem Fisch und nicht dem Angler schmecken. Ich bin mir schon bewusst, Vertreter der Klimajugend sind für gewöhnlich gebildet und zeigen dies auch gerne ein wenig vor. Aber kein Otto-Normalverbraucher bemüht die Google-Übersetzungs-App um ihre englischsprachigen Kommuniqués zu übersetzen.
Schade um Omas Leintuch. Mit welchem man so ja auch kein Bett mehr beziehen kann, nachdem man es mit aus Mineralöl gewonnenem Acrylharze und Polyvinylacetat mit einer klimafreundlichen Botschaft versehen hatte. Da müsste man mit offenem Fenster schlafen und die Heizung entsprechend höher drehen.

Die Demo auf dem Bundesplatz war so ja nicht direkt bewilligt. Richtig beeindruckt bin ich daher von der logistischen Leistung der Demonstranten.
Wenn ich mein Fahrzeug in der Fussgängerzone abstelle, schaffe ich es kaum die Fahrertüre zu schliessen, ohne dass mein Scheibenwischer von einem beflissenen Ordnungshüter nicht direkt zum Zettelhalter umfunktioniert wurde.

Wie ich den Medien entnehme, haben die Aktivisten nicht nur ein grosses Gepäckzelt errichtet, da standen unter anderem eine ordentliche Versorgungsküche und mobile WC-Anlagen. Es ist nicht nur die Infrastruktur an sich, vor allem auch die Transporte. Da muss ein veganer Student ganz schön buckeln, um dies alles auf den Bundesplatz zu schaffen. Grosser Respekt meinerseits.

Die Schweiz wäre nicht die Schweiz, wenn das Zelten auf dem Bundesplatz nicht verboten wäre. Interessiert die Klimaaktivisten nur bedingt, doch da brauche ich nicht mit Steinen zu werfen. Überraschender ist die Wahl ihrer Behausung. Ich sehe hier keine Baumwoll-Spatz-Zelte oder mit Leinen bespannte Planwagen.
Nein, von den schäbigsten PVC-beschichteten Polyestergeweben haben sie auch noch die billigsten gezogen.
Noch nicht einmal ich glaube daran, dass meine fünfhundert-Franken Trekkingzelte unter menschenfreundlichen Bedingungen erschaffen werden. Was denken diese jungen Menschen erst, wer ihr dreissig-Franken Sportxx-Zelt zusammengeschweisst hat? Und über welche Wege es von Bangladesch bis in den Interdiscount am Bubenbergplatz gelangte? Und wie viele Campingurlaube sind einem darin noch vergönnt, wenn man es über den Betonboden schleift? Ganz abgesehen davon, dass man es beim Verlassen des Schlafplatzes vergisst einzupacken.
Wer kein Zelt hatte, steckte seinen Schlafsack in einen Plastikbeutel und nächtigte auf der Thermomatte. Ganz allgemein lagen für eine Klimademo jede Menge Materialien auf dem Platz, welche nicht gerade ein Nachhaltigkeit-Gütesiegel tragen. Die Twitter-Reaktion wirkt unfreiwillig komisch.

Ueli Maurer sei vorbei spaziert und hätte sich bei den Ordnungshütern erkundigt, ob der Wasserwerfer kaputt sei. Weiss so ein bleicher, rothaariger Aktivist zu berichten. Ja, ich kann doch auch nichts dafür, dass die so aussehen. Wie beim Huhn mit dem Ei frage ich mich bisweilen; sind es rothaarige Menschen, welche die Cord-Hosen und kragenlosen Hemden aus dem Brocki farblich gerne auf den Hauttyp abstimmen, die zu Klimaaktivisten werden, oder war da zuerst der Klimaaktivist.

Ueli Maurer wirkt hingegen wieder sympathisch.

Währenddessen fuhren die Wagen der Gemüsehändler spritfressende Umwege um auf den Marktplatz zu gelangen, andere kehrten wegen Platzmangel unverrichteter Dinge wieder heim, ihr Gemüse zu entsorgen. Glücklicherweise findet der enttäuschte Marktbesucher beim Coop in der Spitalgasse feinste, aus Spanien importierte Tomaten. Der Schutz des Klimas hat eben seinen Preis. Wie auch der Verkehrsstau rund um den Bundesplatz.

Rund um die Aktion herum beginnen die Politiker sich verbal auf den Kopf zu hauen. Ignoriere ich und frage mich lieber, wie entsorgt man eine Rettungsdecke eigentlich korrekt?

A: Man lässt sie auf der Strasse liegen
B: Dinkelkeks

Wie nach jedem vernünftigen Open-Air, nach mir die Sintflut. Irgendwer wird das Zelt schon verräumen. Klimaaktivisten stammen für gewöhnlich nicht aus den ärmsten Familien, sonst müsste man sich über kurz oder lang die Frage mit dem Arbeiten stellen, daher kauft Papa für die nächste Demo wieder ein Zelt.

Fairerweise will ich sagen, dass sich doch einige Aktivisten an der Aufräumaktion beteiligten. Nicht ganz so umweltfreundliche Transportmittel wurden mit kiloweise Kunststoffmüll beladen. Also Müll in unseren und ihren Augen. In einem Flüchtlingscamp könnte man mit solch feinen Utensilien den grossen Reibach machen. Was sonst noch so übrig blieb, wischte ein Radbagger zusammen.

Wenn man sich wie ein Blickleser verhält und den Fokus auf das Bildmaterial legt, bleibt hier schon ein etwas schaler Nachgeschmack.
Die Demonstration wirkt so glaubwürdig wie ein Amischer, der sich ein Uber bestellt.

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