Bella Swan Reborn

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Herzlichen Dank an Google

Eigentlich ist es ja erschreckend, wie lange Google die Webseiten speichert – Gruss an alle Facebook-Nutzer von wegen, wenn ich mein Foto lösche ist es weg – aber hier ist es mein Glück.
Ich bediene mich des Google-Caches um einige Artikel wieder herzustellen.

Ich bitte Euch höflichst, die daraus resultierende Unordnung zu entschuldigen.

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Schwiegertochter gesucht, Folge 2

Für Neueinsteiger, Teil ein hier.

Heute beginnen wir mit der Mutter Christa, welche ihrem Sohn Tobias zwei Damen auf den Campingplatz geladen hat.
Eine hässlicher als die Andere, aber sie kratzen sich bis aufs Blut um den schüchternen Campingplatzbetreiber.
Mutti interessiert sich für die Hobbys der künftigen Schwiegertöchter – ihr wisst was kommt – malen nach Zahlen. Der Dauerbrenner bei unterbeschäftigten, fülligen Damen eingeschränkten Verstandes. Die Eine führt es als Hobby an, die Andere beschimpft sie sogleich als unkreative Person. Mit ihren Bastelarbeiten mit Artikeln aus der schwarzen Tüte, sprich dem Müllbeutel – Zitat „Ich mache Scheisse noch zu Gold“ – bewegt sie sich natürlich in der Championsleague der Hausarbeiten.
Die Frauen zicken sich daraufhin auch ordentlich an, welches der Hobbys besser zu Tobias passt, während der arme Junge nur noch weg will.

Weiter beim merkwürdigen Ingo und der Nadja – oh mein Gott, ich schreibe die Namen schon aus dem Gedächtnis – welcher die Dame in seine Fantasy-Welt entführt. Die Geschichte eines kleinen Jungen namens Ingo, Kreativität wird auch hier gross geschrieben, welcher Superkräfte besitzt -„Er kann sich fusionieren und zu einem Drachensoldaten werden“ – und sich gegen das Böse stellt.
Diese Geschichte schreibt er nicht nur in seinem Notebook nieder, er illustriert das Ganze auch mit handgemalten Zeichnungen. Wunderbar.
Die Nadja, leicht irritiert aber noch nicht in die Flucht geschlagen, will sich einbringen und der reale Ingo muss nun dem Super-Ingo eine Freundin zur Seite stellen, zu „intregieren“ wie er es nennt.
Nadja tippt also die Geschichte gemäss Ingo’s Anweisungen. Entweder ist der Super-Ingo noch ein Kind oder hat eine pädophile Ader, jedenfalls kommt nicht eine Heldenbraut in Lack und Leder sondern ein kleines Mädchen zum Zug. Namens Sarah, ein Tritt in die Weichteile, würde ich sagen. Aber unbeirrt schreibt Nadja weiter, wie der Super-Ingo mit Kleinkind-Sarah auf einem geflügelten Pegasus mit Einhorn auf dem Kopf in Richtung untergehende Sonne fliegt. Punkt.

Gewisse Menschen sollten vor sich selber geschützt werden, mal ganz ehrlich. Gerade wenn sie ins Fernsehen drängen.

Im malerischen Münsterland wird der gesellige Gärtner Markus von Mutti Monika eingekleidet. Noch eine Pornobrille auf, von Mutti die Fingernägel kontrolliert und gut is. Der Kleinwagenbesitzer holt die Niiiiiiikiiiiiiiii am Gleis eins ab, während Mutti Kuchen stapelt. Eine feine Sache sei es, eine Frau zu halten… diese Haut… schwärmt Markus und erinnere mich sofort an Buffalo Bill aus „Das Schweigen der Lämmer“.
„Ist nicht so schlimm… das passiert jedem Mal…. muss dir nicht peinlich sein…“, leider nein, ich dachte auch es gehe zur Sache. Aber der Markus hat nur Nikis Tasche fallen lassen. Ein Hoch auf die RTL-Tonmeister.

Dem schnellen Schreiner Alfred wird von Mutti Lona noch eine Rose in die Hand gedrückt und schon lenkt er die Pferdekutsche zur örtlichen Bushaltestelle.
Dort wartet, mit fünf Koffern, zehn Alditaschen und einem Keyboard die rheinische Messehallenkehrerin – Berufe gibts… – Franziska.
Angenehm sei es gewesen, so der Alfred, im nüchternen Tonfall wie auf einer Viehschau.
Nun trifft noch die Frührentnerin (45) Birgit ein, welche die Begrüssung als etwas steif beurteilte, obwohl ich den Eindruck hatte, der schnelle Schreiner hätte sein Becken zurückgenommen.
Ansonsten bietet diese Konstellation noch nicht viel nennenswertes.

Der Tobias muss inzwischen basteln, mit der selben Begeisterung wie ich bei Mutter zum Weihnachtsfest gehe.
Warum wollen die Damen mit den gestandenen Herren eigentlich immer basteln und warum wehren sich die Herren nicht? Man muss kein Doktor Freud sein um zu erkennen, dass die Herren eine kopulierbare Ausgabe der Mutter suchen und die resoluten Frührentnerinnen ein Schosshündchen.
Diese Leute gehören in Behandlung und nicht zu RTL, alles was recht ist.
Im Zuge der Bastelarbeiten kommen die beiden jedoch zum Schluss, dass die impulsive Spielhallenaufsicht Ingrid nicht das Wahre ist.
Der Tobias quittiert es mit einem lächelnden „Ist aber schade“. Sauber rausgekommen.

Beim Gärtner Markus klopft nun die füllige Janine an und dem Jungen geht der Laden runter. Bei der flüchtigen Umarmung Blicke nach links und rechts, ob auch keine Nachbarn gucken. Wohl oder übel, steht im Skript, lädt er die Kinderpflegerin in das Haus und mokiert sich über ihre Taschen auf dem Gehsteig, ob die Dame Steine mit sich schleppe oder was. Trotz der ablehnenden Haltung ist sich Janine jedoch schon sicher, hier den Mann ihres Lebens gefunden zu haben. Deswegen erklärt sie sich bereit, zusammen mit Niki auf der Klappcouch zu nächtigen, was ihr eigentlich so gar nicht in den Kram passt. RTL packt gerne zwei Damen in ein Bett, stelle ich fest.

Ein Klavier, ein Klavier!

Bescherung beim schnellen Schreiner, die arme Oma ist etwas vor den Kopf gestossen. Abermals Daumen hoch für die RTL Skript-Schreiber!

Endlich Sex beim schüchternen Stapelfahrer. Er wird zu Samantha Fox’s „Touch me“ von der High Heels-Trägerin Sandy zugeritten. Gut, er liegt verkehrt und sie beschränkt sich auf die Schultern, aber immerhin. Die Figur sei Hammer und fühle sich weich an, meint Sandy, was mich irritiert, da ich bisher dachte, ein Mann muss bretterhart sein. Aber was weiss ich schon.

Beim Rohdiamant Ingo – so die Eltern – hätte Nadja nun den Feinschliff zu machen und sie versucht es mit Kochen, derweil der Papa und Ingo sich über die körperlichen und charakterlichen Eigenschaften der Kandidatin austauschen.
Und wie die Ferkel macht sich die Familie Speck über die Pasta her. Und wie immer bei Spaghetti im TV, die Protagonisten machen Susi und Strolchi. Und wie immer ist es eklig.
Papa macht vor, der Ingo soll nachmachen.
Aber, coitus interruptus oder einfach nur Heisshunger, kurz vor dem Olivenölgeschmierten Lippenkontakt bricht der Ingo ab, es ging ihm zu schnell.

Im Gegensatz zum berittenen Staplerfahrer Alexander, welcher nun von der zweiten Berwerberin Nicole in das Schaumbad gebeten wird. Der Dialog dazu gleicht einem Porno, nicht dass ich sowas gucke, aber der mit dem Stroh kennt ja wohl jeder.
Laszive Blicke in der kleinen Wanne, lüsterne Berührung und Cut…

Die Sendung endet wieder mit der Pijama-Party.

 

 

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Schwul am Pool?

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Ein paar Tage danach

Es sollten zwingend Artikel in diesen Blog.
Nur schon meiner Leser willen. Hasst ihr es nicht auch, wenn ihr ganz spezielle Badelatschen – nur als Beispiel – googelt und die ersten drei Treffer, ihr wisst schon diese grau hinterlegten, verweisen auf eine Seite welche alle möglichen Artikel feil bieten, nur eben Eure Badelatschen nicht.
Es ist nicht so, dass ihr in die Stadt gefahren seit, Parkplatzgebühr entrichtet habt und nun bei Bücher Schoch eine Dose Gewürznelken kaufen möchtet, aber in der heutigen Zeit gleicht die ergebnislose Suche bei google einem unglaublichen, zeitfressenden Ärgernis.

An dieser Stelle müsste ich mich beinahe entschuldigen. Googlet eine der Jungfreisinnigen-Parolen…

… und auf Platz eins erscheint mein Blog. Ohne den versprochenen Inhalt zu liefern. Etwas Angeberei, schuldig im Sinne der Anklage, aber am Ende geht es nur um die Traffic.
Würde ich nicht um Aufmerksamkeit buhlen, würde ich mich Abends unter meine Decke verkriechen und die Gedanken in ein kleines Buch schreiben.

Hätte ich dies getan, wäre ich noch im Besitz aller meiner niedergeschriebenen Texte, so dachte ich. Aber unterm Strich; Was habe ich verloren. Ein paar Bytes.
Die Geschichten sind noch da. Wohl kann sie niemand mehr nachlesen, aber ernsthaft, wer wühlte schon im Archiv. So mache ich nichts anderes als zuvor; Ich gehe aus dem Haus, schaue Euch zu und sehe Geschichten. Ich lese die Zeitung und bilde mir meine Meinung. Ich sehe fern und fasse meine Amusement in Worte. Ich verbringe einen Abend mit Bella und… aber das wollt ihr sowieso nicht lesen.
Es sei denn, ich schreibe über zwei Verlierer im Güeterhof von welchen der Eine sich bemühte, Bella’s Aufmerksamkeit zu erregen. Die Friteuse war sein Thema, der Geruch aus der Küche, die fehlenden Dunstabzugshauben und die Hitzewelle. Er wurde nicht müde zu erwähnen, wie sehr im dies missfiel. Sie konnte ihm beipflichten, ihm widersprechen, im Endeffekt wollte er sich nur sprechen hören und verfiel in stetige Wiederholung um die vermeintliche Verbindung nicht abreissen lassen.
Die doch spezielle Art der Kontaktaufnahme amüsierte mich zu Beginn, die penetrante Art wurde jedoch schnell lästig, weswegen wir uns lediglich im Rahmen der Höflichkeit mit dem Herren in Wollpullover mit Schal und seinen guten Freund mit der 150.- Franken Schnapsflasche – es war ihm daran gelegen dies zu erwähnen – befassten.

Dieses Wochenende bot mir ansonsten leider wenig Stoff zur Niederschrift.
Natürlich, ich nervte mich im Fitnesscenter über die anwesende Clientel. Erwachsene Männer, welche sich im Gewichtheben um den Titel King-of-the-was-weiss-ich streiten. Nicht im offenen Wettkampf, mehr Understatement mit leichtem Seitenblick, wie er ansonsten nur bei öffentlichen Stehurinalen zu beobachten ist. Erwachsene Männer in peinlicher Camouflage-Hose. Warum zieht jemand solche Hosen an? Kinder spielen Soldat, irgendwann ist man Soldat und trägt sie als Teil der Uniform, doch warum im Zivilen. Natürlich, Uniformen stehen für Männlichkeit, Stärke und Potenz – Frauen lieben es, sagt man – aber, sowenig ich im blauen Anzug als Pilot wahrgenommen werde, wird wohl der Be-Camouflagte als Legionär angehimmelt. Nehme ich an, doch was verstehe ich davon. Hinter allem steht die Motivation, ich werde wohl mal einen der Freizeit-Rambo’s fragen müssen. Und wenn ich schon dabei bin mir Freunde zu machen, könnte ich einen Weiteren zu seinen schwarz/pink-gestreiften Radlerhosen befragen.
Als ich noch jung war, wurde ich von einem der gesetzteren Kunden stets in der Ausübung meiner Trainingseinheiten korrigiert. Hier falsch, da falsch und so würde ich in 10 Jahren keinen Rücken mehr haben. Und Gewicht runter, im Endeffekt lief es immer auf niedrigere Gewichte hinaus. Manchmal amüsierte er mich, gelegentlich brachte er mich auf die Palme; Ihr kennt dies, zeitlebens läuft man solchen Freizeitpolizisten über den Weg und gerade im Fitnesscenter gibt es soviele Trainingsphilosophien, wie gerade Trainierende anwesend sind. Mittlerweile selbst im gesetzteren Alter wird mir bewusst, es war eine reine Egosache, welche die Gympolice antrieb. Sobald einer mehr Gewicht bewegt MUSS er etwas falsch machen, denn das kann nicht sein.
Kleingeister erfreuen sich an kleinen Sachen; Es beruhigt mich, dass ich über solchen Dingen stehe und statt den Herren zu kritisieren, welcher sich 15o Kilo auf die Schultern legt und danach sein Gesäss zehn Zentimeter gen Boden bewegt, ermuntere ich ihn lieber, noch etwas aufzulegen. Einfach, weil es ulkig aussieht wie er mit seinen Bandagen um die Knie da steht und mit hochrotem Knopf seine sinnlose Übung durchzieht.

So, und nun muss ich „Schwiegertochter gesucht“ gucken

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