Abt. First-World-Problems: whatsapp-Blockade

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RTL deckt auf! Daran erkennen sie, dass sie bei whatsapp blockiert wurden!

Eine gewisse Erleichterung macht sich bei mir breit.
Wir haben die globale Erwärmung besiegt und die Kurve gekriegt. Der Hunger in der Welt ist Geschichte, das Rätsel um Stonehenge gelöst – es war eben doch nur eine Bowlingbahn für Trolle – und CERN produziert Anti-Materie im grossen Stil, wodurch wir endlich den Mars besiedeln können.Nehme ich an. Denn wenn wir eine whatsapp-Blockierung als grosses Problem einstufen, haben wir alle anderen Sorgen abgelegt.

Sie schreiben ins Blaue, das Gegenüber reagiert auf keine ihrer Avancen, selbst wenn sie diese zwischen zwei und drei Uhr nachts im Sekundentakt senden?
Vielleicht wurden sie blockiert. An sich macht es keinen Unterschied ob man einfach ignoriert wird oder blockiert wurde, aber es ist doch wichtig zu wissen woran man ist. Daher hat RTL eine Checkliste ausgearbeitet. (Ich will einen Job bei RTL)

1. Bei Ihrem Kontakt sind die Zeitstempel ´zuletzt online´ und ´online´ in der Chat-Ansicht nicht mehr zu sehen.

Also wenn ich meine 13 Kontakte so durchklicken, haben mich wohl vierzehn blockiert. Oder, so rede ich mir ein, es ist ein letztes verzweifeltes Aufbäumen der Privatsphäre. platoonHeute ist es voll uncool zu zeigen, wann man zuletzt online war. Auch wenn man zeitgleich bei facebook postet, dass man nach dem soeben erfolgten etwas geschmeidigen Stuhlgang einen Erdbeer-Sekt – uh fein – öffnet und ‚Der Tag der toten Ente‘ guckt.
Und wer darauf lauert, dass sich die Anzeige „online“ auf „schreibt…“ ändert, sollte sich vielleicht ein Hobby suchen.

2. Das Profilbild Ihres Chatpartners hat sich schon ewig nicht mehr verändert.

Das Profilbild ist dieser stecknadelgrosse Farbklecks oben rechts. Gut, auf den neuen japanischen Smartphones, grösser als der Wohnwand-Einbau-Fernseher meiner Oma, vermag man darauf vielleicht ein Konterfei erkennen. Jedenfalls weiss ich jetzt, dass ich selbiges öfters ändern soll, damit sich niemand blockiert fühlt. Nehme ich nun den sinnigen Coelho-Spruch, den Starbucks-Kaffeebecher oder einen gegoogelten Bali-Palmenstrand?
Leute, welche in sozialen Netzwerken ihre Profilbilder häufiger als die Socken wechseln sind eher etwas nervend. Ins Penetrante gehend. Insbesondere, wenn ich die nächsten drei Tage in meiner Timeline nur noch sehe, dass es jedem der fünfundzwanzig gemeinsamen – zu 97% männlichen – Freunden gefällt.
Wenn ich es mir richtig überlege, kann dies ein Grund für eine Blockade sein. Aber ich bin auch schrecklich ungemütlich in solchen Dingen.

3. Anrufe via WhatsApp-Telefonie sind nicht erfolgreich.

Schon einmal versucht?
Ich glaube Anrufe über whatsapp werden nur getätigt, wenn man versehentlich auf den Button kommt. Oder jetzt natürlich sich mal eben erkundigen möchte, ob man blockiert wurde. Allerdings könnte man auch ganz konventionell anrufen oder mal eben eine Etage tiefer gehen und an der Wohnungstür klingeln.

4. Wenn ein Kontakt Sie blockiert hat, werden versendete Nachrichten an die Person nur mit einem Häkchen markiert (bedeutet: Nachricht gesendet). Das zweite Häkchen erscheint einfach nicht.

Es empfiehlt sich jedoch vor einer unbegründeten Anschuldigung 376 Testnachrichten zu senden und 24-72 Stunden nach Häckchen Ausschau zu halten. Ihr Chef wird es verstehen.

WhatsApp weist allerdings darauf hin, dass die aufgeführten Punkte kein Beweis dafür sind, dass jemand Sie blockiert hat. Blockierten WhatsApp-Nutzern wird ihr Status nicht offen angezeigt, um die Privatsphäre der Person zu schützen, die mit bestimmten Personen offenbar nicht mehr chatten möchte.

Und das gilt es zu respektieren, auch wenn die blockierten Personen sich dadurch verletzt und abgewiesen fühlen können. Umgekehrt gilt deshalb natürlich auch: Die Blockier-Funktion sollte wirklich nur genutzt werden, wenn keine Basis mehr für eine Freundschaft oder einen Kontakt besteht. Die Gefahr jemandem weh zu tun, ist sehr groß.

Meines Erachtens stiehlt sich whatsapp aus der Verantwortung.
Da gehört eine Kummertaste in die Software, welche die blockierten Nutzer zum arbeitslosen „Robbie Williams verlässt Take That-Care-Team“ weiterleitet.
Statt sich einfach zu blockieren sollte man sich an die oder den BFF wenden. Vielleicht einmal gemeinsam ein Eis essen gehen, darüber reden, vielleicht ins Kino gehen.

Was viele nicht wissen; In prähistorischer Zeit – vor zwei Jahrzehnten – mussten sich die Menschen verbal, Angesicht zu Angesicht zu verstehen geben, dass man mit dem Gegenüber nichts zu tun haben will.
Kaum zu glauben, dass wir mit solchen Eiern in der Hose noch gehen konnten.

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Pierre Brice, glücklich in der Rolle gefangen

Selbstverständlich wurde ich von den Karl May-Verfilmungen in Bann gezogen.
Ich möchte nicht sagen, dass die Helden endlich ein Gesicht erhielten, denn in der Fantasie des Lesers formte sich längst ein Abbild des legendären Apachen-Häuptlings. Wobei dies nicht ganz korrekt ist. Karl May war kein Schriftsteller welcher die Fantasie des Lesers unnötig bemühte, respektive, es war ihm daran gelegen, dass der Leser die Figur genau so sah, wie sie seiner Vorstellung entsprungen ist. Dementsprechend auschweifend, nahezu blumig, eines erotischen Einschlags nicht entbehrend, präsentierte er seine Charaktere. Natürlich aus dem naheliegenden Grund – für den Leser, welcher den Winnetou-Geschichten nicht erlegen ist -, dass in der Idee des Autors der Westmann Old Shatterhand niemand geringerer als Karl May selbst war.

Die Winnetou-Filme hätten Karl May im Grabe rotieren lassen.
Mit der literarischen Vorlage haben sie bestenfalls den Titel und die Namen der Charaktere gemein.
Böswillig möchte ich behaupten, Horst Wendlandt hatte nie eine
Karl May-„Reiseerzählung“ gelesen. Vor sich liegend zwei Kisten, die eine mit Charakteren, die andere mit Titel gefüllt. Lieblos wird zusammengewürfelt, ein Drehbuch geschrieben welches lose einen Bezug zum Titel herstellt und das ganze auf die Leinwand gebracht.
Die moralischen Aspekte werden auf ein Minimum reduziert. Gerade so weit, dass der Kinogänger mit der todgeweihten Rasse der Indianer mitfühlen kann, jedoch nicht so tiefschürfend, dass man nicht auch einmal geräuschvoll im Pop-Corn wühlen könnte, ohne Gefahr zu laufen den Handlungsstrang aus den Augen zu verlieren.

Es spricht nichts dagegen eine neue Geschichte mit bestehenden Figuren zu erfinden.
Nie hinwegsehen konnte ich jedoch über die Darstellung der Figuren. Heutiges cineastisches Schaffen gestattet es sechs und mehr Superhelden in voller Kraft und Grösse nebeneinander in einem Film zu bestehen, was in den 1960-er Jahren anscheinend undenkbar war. Um die Überlegenheit der Helden Winnetou und Old Shatterhand in eine übernatürliche Sphäre zu heben genügte es nicht die Gegenspieler mit einer abgrundtiefen Bosheit und Verschlagenheit zu zeichnen; Die Mitstreiter auf der guten Seite mussten den Heldenstatus unterstreichen, indem sie mit einer peinlichen Trotteligkeit aufwarteten, worauf ein Old Shatterhand stets nachsichtig, mit einem leicht schulmeisterlichen Tadeln reagieren konnte.
Die Nebenrollen erinnerten mich stets an die Lehrer aus der beliebten „Die Lümmel von der ersten Bank“-Filme. Figuren, welche vorrangig dadurch begeistern, dass sie über ihre eigenen Füsse stolpern. Diese peinliche Komik, welche für das Erlangen des Prädikat „Familienfilm“ unabdingbar ist.

Pierre Brice war in dieser ganzen Geschichte die Ausnahmeerscheinung.
Es ist eine Gratwanderung. Man erwartet vom Schauspieler, dass er die Rolle lebt und nicht etwa spielt. Für die Promotion ist es ein Segen, wenn das Liebespaar im Film auch privat zueinander findet (Twilight), oder der Hauptdarsteller privat Autorennen fährt (Le Mans), es verleiht eine gewisse Authentizität.
Doch spätestens zum DVD-Start soll sich der Protagonist von seiner Filmfigur getrennt haben, Sprüche wie „Wäre ich Passagier des Flugs 175 gewesen, wäre es nie zu 9/11 gekommen“ werden nicht direkt euphorisch aufgenommen und während man Chuck Norris als konservativen Haudegen unter dem Sternen und Streifen-Banner mag, oder zumindest in den 80ern mochte, wird seine Bekennung zu den Republikanern und Verachtung gegenüber nicht-christlichen Werten wie eine Homo-Ehe von Nicht-Rednecks verurteilt.

Pierre Brice mag aus der Not eine Tugend gemacht zu haben. Unbestritten begründet sein Erfolg auf der Rolle des Winnetou, welche er, im Gegensatz zu den anderen Charakteren, vorlagengetreu wiedergeben durfte. Musste. Zu seinem Unmut. In der Darstellung des Helden mit stoischem Ausdruck und einem Minimum an Text fürchtete Pierre Brice, sein Talent nicht ausspielen zu können. Den Zuschauern gefiel es und er arrangierte sich mit der Rolle.
Es mag sich angeboten haben, dass er die – etwas aufgebauschte – edle Gesinnung in seinem Privatleben weitertrug und so im Gespräch blieb, was nicht bedeuten soll, dass es ihm nicht ernst war.
Jede mehr oder minder attraktive Schauspielerin ist heute UNICEF-Botschafterin und bringt Sex-Appeal aufs Rednerpult, da ist es erfrischend sympathisch, wenn ein gealterter Indianer-Darsteller ein Bärenreservat eröffnet, Strassenhunde rettet und selbst einen Laster mit Hilfsgüter in das Kriegsgebiet steuert.
Als Pierre Brice in der Doku „Winnetou darf nicht sterben“ mit geschlossenen Augen im Kajak durch den kroatischen Canyon paddelt, war ich eher peinlich berührt denn emotional ergriffen, doch warum eigentlich?
Ich bedaure es stets wenn Schauspieler – in etwa britische Geheimagenten – Rollen welche sie berühmt und beliebt machten mit Füssen treten, sich krampfhaft abzuwenden versuchen. Da ist es doch begrüssenswert wenn ein Schauspieler in seiner Rolle die Erfüllung erfahren hat.
Er spielte Winnetou, er wurde Winnetou und jetzt ist er in seinen und den Augen seiner treuen Fangemeinde als Bleichgesicht in die ewigen Jagdgründe eingegangen.

winnetou

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Du bist was du isst

Opfer des eigenen Erfolgs?
Der Staat kann davon ein Liedchen pfeifen. Autos werden umweltfreundlich, sind weniger durstig und die Mineralölsteuer geht flöten.
Die Menschen wählen einen gesunderen Lebensstil, lassen das Qualmen und dem Staat gehen Einnahmen und AHV-Zustupfe aus der Tabaksteuer flöten.

Im Ansatz waren es gute Ideen doch, ohne mit dem Finger auf jemanden zu zeigen, man hat sich in den eigenen Fuss geschossen.

Ich frage mich, wohin der Gesundheitshype uns treibt.

ernaehrung Bricht man zum Frühstück ein weisses Brötchen und beschmiert selbiges mit Honig befindet sich man bereits in der Adipositas-Risikogruppe.
Der moderne Mensch zerteilt eine Pampelmuse, drei Blatt Pfefferminz, holt sich einen Arm voll Quaddeln beim Zerkleinern der Brennesseln und quetscht das ganze in den Chromstahl Smoothie-Maker. Unten glibbert ein Trunk in das Kristallglas, von Optik und Geruch ähnlich dem abgestandenen Wasser im blauen Kunstofffass, mit welchem meine Oma ihren Garten zu tränken pflegte.
Man rührt mit einer bei Vollmond gezupften Karotte und mit Todesverachtung kippt man die Pampe mit einem pH-Wert von Batteriesäure in den Rachen. Während sich die Wangen in den Schlund ziehen und der Schliessmuskel von der anderen Seite in Richtung Körpermitte entgegen kommt, nickt man der Gattin aufmunternd zu. Schon wieder drei Minuten Lebenszeit gewonnen und dafür ist man schlappe 20 Minuten früher aufgestanden.

Wer des Morgens aus dem Haus und in das öffentliche Verkehrsmittel schlurft riskiert eine Erhöhung der Krankenkassengebühr. Von wegen, der Typ versucht nicht einmal sich zu bewegen.
Wenn man schon nicht seine 10 Kilometer vor dem Frühstück läuft und wie ein Känguruh über die Hauptstrasse hüpft, hat man zumindest mit dem Rad zur Arbeit zu gehen. Selbstverständlich nicht wie Opa Hubert, welcher mit Metallklammer um das feine Beinkleid und wehendem Schlips auf dem Militärrad in die Fabrik radelte, weil dies einfach usus war.
Heute nimmt der CEO of Master of Haumichtot Headhopp-und-weg mit Absicht den Weg durch die Lohnbuchhaltung. Mit klackendem Shimano-Schuhwerk und einer glänzenden Radlerhosen um die dürren, blassen und frisch enthaarten Oberschenkel. Mit gutem Beispiel voran. Letztendlich ist es eine Prestigesache, dass Firma Steingruber & Söhne die bike to work Challenge gewinnt.
Dafür fährt die russische Import-Mutti den Nachwuchs im SUV zur Schule und der Kanton finanziert extra Kampagnen um Kinder im zarten Alter von 13 Jahren an den Verkehr ohne die Aluminium-Karbon-Schutzhülle eines Audi Q7 zu gewöhnen.

Vor der Neun-Uhr-Pause konsultiert man 20min, ob des aktuellen Kaffeekurses. Nicht die Nestle-Aktien. Die tägliche Variation zwischen gesundem Energiegetränk mit belebender und lebensverlängernder Heilkraft oder Teufels-Trunk mit schädlichem Koffein und venenabschnürender Wirkung. Ganz zu schweigen davon, dass die Kapseln Krebs erregen, das Spühlmittel sowieso und Kunstoffbecher Alzheimer fördern.
Wer etwas auf sich hielt, brachte früher Schill-Gipfel zur Arbeit und war Mitarbeiter des Monats. Heute vernascht man ein Croissantes verstohlener, als man einen Joint rauchen würde. Irgendwo hinter den Zierpflanzen kauernd, ängstlich umherschauend das Buttergebäck in der hohlen Hand versteckend.
Vital-Nuss-Früchte-Brötchen, wenn es denn schon eine Backware sein muss. Lieber eine ganz exotische Frucht, welche mit Haut und Stacheln verzehrt wird, weil da die Vitamine sitzen. Heute. Morgen verursacht die Haut unter der Haut über dem Fruchtfleisch Parkinson oder macht Impotent.

In einer Vitrine werden die Mittagmenüs präsentiert.
Der moderne Mensch lässt sich jedoch weder von Kartoffelstock noch Lasagne verführen. Das beistehende Schildchen ist massgebend,  auf dem Teller könnte ein Stück frittierte Dachpappe liegen. Heute isst man Nährwerte und das gute Gewissen. Fein säuberlich wird deklariert welche Grashalme Billy das Kalb am liebsten verzehrt hat, unter welchem Umständen Trude das Huhn ihr Ei legte und einer amtlichen Beglaubigung, dass Franz der Pengasius unter Vollbesitz seiner geistigen Verfassung einer Verarbeitung seines zum Bersten mit Omega 3-Fetten gefüllten Körpers zustimmte.
Durch das Scannen des beigelegten QR-Codes errechnet die App gleich, wie lange man heute dem Laufsport fröhnen soll um den Energiehaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Die Location der After-Work-Party wird gesäumt von künstlerisch geschweissten Metallkunstwerken. Dies, nachdem die Zierpflanzen allesamt in der Betty Ford Klinik landeten, da die Herren ihr Feierabend-Bier unauffällig in die Hydra-Kügelchen zu kippen neigten. Neun Kilokalorien pro Gramm Bier, dabei hat man noch nicht einmal die zwei Kilokalorien des TicTac vor dem Verkaufsgespräch in der Früh runter. Der Nahrungssündenalarm der Fitness-App hat den Akku des Smartphones in den Keller gerissen, was die abendliche Joggingrunde in Gefahr bringt.
Es wird gemunkelt, man könne schon laufen ohne, dass Puls, Blasenfüllstand, Schweissabsonderung und Sohlentemperatur aufgezeichnet werde, aber wäre natürlich höchstgradig ineffizient.
Der ganze Cardio-Burn-FlipFlop-Effekt wäre flöten, so man die Heart-Beat-Zone von 113 über einen Zeitraum von 87 Sekunden verlässt. Man’s Health empfahl die App und, GQ stimmte dem zu, mit der Investition von 99.95 – in App-Käufe erforderlich – verlängere man sein Leben messbar und der erhöhte Testosteron-Spiegel sei für paarungswillige Karrierefrauen nicht zu übersehen.

Wir wollen nicht die Motivation vergessen!
Egal was man isst; Tägliche Erkenntnisse langjähriger Forschungen beweisen, man kann noch besser essen. Speziell, wenn man die Hauswurz eines chinesischen Schrumpelmännchens unter den Selleriesalat, ohne Sauce, mischt, denn im Dorf des chinesischen Schrumpelmännchens werden die Menschen hundertfünf Jahre alt, ohne dies wirklich mitzukriegen, weil sie erst durch den Doktor Snuggle darauf aufmerksam gemacht wurden.
Heute wird widerlegt was gestern noch Tatsache war und je nach Sonnenstand sind Grossmutters Gesundheitsrezepte heimliche Energiebomben, kalorienfrei versteht sich, oder bringen einem erst recht unter die Erde. Mit Nachdruck.
Egal wie gut man trainiert; Es ist nie gut genug, es geht immer einen Zacken besser. Was heute die ultimative Bauchübung ist, wird morgen von führenden Medizinern in der Luft zerrissen, da die vertikulare Hori-Zerrung des Darms zu Hodenkrebs führt. Ganz zu schweigen von Impotenz.
Heute lieber acht Tage die Woche trainieren, drei Stunden vor dem Mittagessen und zwei nach Feierabend. Morgen sind drei Minuten Froschhüpfen und viermal auf dem Boden kullern der ultimative Trainingstipp. Macht alles andere überflüssig. Bis übermorgen, wenn Dr. Ziutski, Kämpfer im 14. Dan und Ernährungsberater auf die Kunst der Meditation schwört und uns mit Walgesängen zur Strandfigur bringt, weil zuviel Training höchst ineffizient ist.

Heute ist Fett böse, morgen lieb und übermorgen eigentlich böse, aber die ganze Menschheit irrt, weil es eigentlich lieb und zu unrecht verteufelt ist. Heute in homöopathischen Dosen, morgen sollte ich Nüsse fressen, dass ich ernsthaft die Eichhörnchen-Population gefährde. Grillieren ist böse wegen der Flammen, Fleisch roh essen ist böse weil es Herz, Hirn und Magen schadet, Magerquark ist gesund, zerstört mit dem Proteinüberschuss jedoch die Niere, Proteinshakes sind eine perfekte Ergänzungsnahrung obwohl Aspartam Diabetes fördert und von Erdbeeren aus dem Garten holen wir uns den Fuchsbandwurm.
Also wirklich gesund leben wir nur, wenn wir Regenwasser trinken und von Luft und Liebe leben. Obwohl der Mineralmangel Burn-Out fördert, die sonnenerwärme Luft Krebs auslöst – nebenbei gibt es nichts mehr auf diesem Planeten was keinen Krebs verursacht – und die Liebe gesundheitsbedingt nicht mehr durch den Magen sondern die Geldbörse geht.

Und nun muss ich laufen gehen, weil die App mir mitteilt, dass 75 Laufeinheiten letzte Woche ganz gut waren, es diese Woche jedoch schon 79 sein könnten. Natürlich, ich muss nicht… Ich kann natürlich auch zuhause sitzen und früher sterben, es ist alleine meine Entscheidung.

Vielleicht streiche ich morgen einfach ein Nutella-Brot und wenn ich noch Hunger habe, löffle ich eine Schüssel Frosties. Zur Pause ein Schinkensandwich und warum zum Mittagessen nicht einen Pasta-Teller beim Italiener. Abends wäre es nett am Rhein sitzend ein Eis zu lecken und weil man danach Lust auf salziges hat zum Corona noch eine Portion Nachos bestellen, da die Erdnussschale so schnell leer war.

Natürlich kann man sein Leben lang Smoothies trinken, auf Alkohol verzichten, Salz sowieso und sich eher einen Finger abhacken als nach 1900 Uhr feste Nahrung zu sich zu nehmen. Täglich ins Fitnesscenter und Tage seines Lebens an Ort und Stelle trabend am Rotlicht stehen bevor man flink wie ein Wiesel durch die Fussgängerzone wetzt.
Dennoch habe ich das dumpfe Gefühl, auch diese Leute fahren einst in die Grube. Vielleicht sehnig wie ein Kuhmagen – auch hinsichtlich der Füllung mit gewissen Parallelen – und einem stählernen Sixpack, aber sechs Fuss unter der Erde sehen doch irgendwie alle gleich aus.
Ob man nun gelebt oder der Selbstkastaiung gefröhnt hat.

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Von Pendler zu Bundesrat

Liebe Frau Bundesrätin Leuthard

der Eindruck mag entstehen, ich hätte mich auf Sie eingeschossen – leichtes Zusammenzucken beim Nachrichtendienst.
Der Anschein trügt, der Zufall wollte es, dass Sie gleich zwei Departementen vorstehen, welche meine Wenigkeit in letzter Zeit beschäftigten.

Kennen Sie dies nicht auch? Wenn man morgens vor 5 Uhr nicht mehr schlafen kann und wirklich froh ist, dass man zur Arbeit darf. Was bitte soll man sonst in der toten Zeit vor des Hahns Krähen anstellen.
Die morgendliche Bettflucht scheint ein schweizweites Phänomen zu sein, Sie können sich nicht vorstellen, was sich morgens um halb sechs schon auf den Strassen tummelt. Früher war die Zeitung nach dem Aufstehen wie von Zauberhand im Briefkasten, heute warte ich neben selbigem und biete der Dame vom Zustelldienst höflich einen Coffee-to-go an.

Das Radio spielt noch das Nachtprogramm, keine Moderation unterbricht die willkürliche Titelauswahl, fröhlich mitsummend mit der Sonne im Herzen reihe ich mich auf der A1 hinter einem Migros-Laster ein. Während der nächsten viertel Stunde rolle ich parallel mit Herbert aus St. Gallen. Herbert steht auf diesem Teil der Strasse, welcher in verblassten TCS-Magazinen noch Überholspur genannt wurde.
Etwa auf der Höhe Winterthur Wülflingen, die Uhr hüpft auf 15 Minuten nach der sechs, tauschen wir durch die Seitenscheiben in der erquickenden Morgenluft unsere zerlesenen Zeitungen aus, schliesslich gilt es noch die paar Meter, oder halbe Stunde, bis Winterthur Töss zu überbrücken.

Ein Kaffee und Croissant wäre ganz nett, aber nun verlangt der Verkehr meine gesamte Aufmerksamkeit.
Im Schritttempo gilt es die Ausfahrt Effretikon anzupeilen, möglichst ohne den Motor abzuwürgen. Der Duft einer glasig geschliffenen Kupplung zerstört den idyllischen Morgen. Was braucht es noch, damit die Autobauer umdenken? Wir benötigen keinen langen fünften und sechsten Gang, geschweige denn PS im mittelhohen dreistelligen Bereich. Nein, die gute schweizerische Nationalstrasse erfordert einen Schildkrötengang. Eine Tempomat für solch zarte Geschwindigkeiten, dass wir innerorts von entnervt klingelnden Rollatoren-Piloten zum beschleunigen genötigt werden.

Die 90 Minuten „Fahrt“ vergehen im Nu und die Vorfreude auf den Feierabendverkehr lässt uns kaum ruhig arbeiten.
Sie sehen, das Pendeln ist eine feine Sache. Haben wir Arbeitswegfetischisten bisher nur hinter vorgehaltener Hand zugegeben, aber Sie kamen uns auf die Schliche. Ihnen machen wir nichts vor.

Mit dem Pendlerabzug, welcher auf 3000 Franken limitiert wurde, wollte man uns züchtigen. Zugegeben, dies schmerzt schon ein wenig. Die Benzinkosten werden damit nicht gedeckt, geschweige denn solch merkwürdige Dinge wie Versicherungen, Kupplungen und neue Reifen.
Daraufhin sprach ich bei meinem Arbeitgeber vor, doch obwohl unser beider Löhne aus demselben Säckel kommen, habe ich leider keinen Anspruch auf die pauschale Vergütung von 4’640 Franken pro Jahr. Welche meine Auslagen nicht vollumfänglich decken würde, aber ein netter Zustupf wäre. Ich denke, einen kostendeckenden Betrag würden wir erreichen, wenn auch ich pro viertel Stunde über 90 Minuten Arbeitsweg 22.50 Franken Entschädigung erhielte. Zu zwei drittel steuerfrei, versteht sich, sonst würden wir uns ja in den eigenen Schwanz beissen.
Sie müssen wissen, umziehen reizt mich nicht besonders; Wer schraubt sich schon freiwillig eine ZH-Nummer an das Fahrzeug. Daher erwägte ich den Hotalaufenthalt. Aber auch hier gibt es Bundesangestellte und Bundesangestellte. Die Übernachtungsentschädigung von 180 Franken ab einer Distanz zum Wohnort von 10 Kilometer gilt nur für Parlamentarier.

Was ich in diesem Zug noch fragen wollte; Erhalten Sie Ihre Mahlzeitenentschädigung von 115 Franken pro Arbeitstag pauschal, oder müssen Sie dafür Belege sammeln? Und hat das Bundeshaus eine Kantine, bei deren Benutzung sie eine kleinere Entschädigung erhalten, analog meinem Abzug in der Steuererklärung?

Zurück zu dem leidigen Verkehrshindernis. Diese Pendler kleben auf der Strasse wie Zecken in der Kniekehle. Vielleicht müsste das RAV umdenken. Anstelle von vier Stunden zumutbarem Arbeitsweg, sollte man die Limite kehren. Wer so dreist ist eine Stelle anzutreten, welche mehr als 20 Minuten Arbeitsweg voraussetzt, sollte per sofort auf Staatskosten in einen Sondersetting-Urlaub gesteckt werden, dass ihm solche Flausen ausgetrieben werden.

Doch ihr Clou ist auch nicht schlecht. Die Sache mit dem Radar bei Winterthur Wülflingen schien wohl schon durch das Laden der Akkumulatoren ein Verlustgeschäft, bei 15 km/h Durchschnittgeschwindigkeit lässt sich kein Batzen verdienen.
Daher ist es nachvollziehbar, dass die Pendler doch einfach für’s stehen zahlen sollen.
Wenn der Arbeitnehmer schon nicht bereit ist, nur von zehn bis 14 Uhr zu arbeiten, soll er für seine morgengrauende Bettflucht auch dem Staat etwas entrichten. Kennen wir von der Erbschaftssteuer, eine Steuer muss nicht zwingend eine staatliche Leistung voraussetzen. Manchmal steht dem Staat einfach Geld zu, das müssen wir nicht verstehen, erscheint mir nichts als fair. Und abends gleich nochmals zur Kasse, was stellt der sich auch erst um 18 Uhr auf die Autobahn.Wenn sich dieses Pendlertum nicht abwürgen lässt, kann man zumindest die Staatskasse sanieren.

Kürzlich, etwa Höhe Wülflingen gleich bevor die Spuren baustellenbedingt aufgeteilt werden, tauschte ich mich mit Herbert über die aktuelle Thematik aus. Er sieht dies mit anderen Augen.
Herbert ist auch schon ein paar Jahr älter, lebt ein wenig in der Vergangenheit. Mit „es war einmal“ wollte er mir weismachen, früher war da noch keine Baustelle bei der Tössbrücke. Und, verzeihung, die Bauarbeiter sollten endlich die Finger aus dem Arsch nehmen.
Ein kleiner Igel spazierte stinkfrech und zügig auf dem Mittelstreifen zwischen unseren Fahrzeugen durch, worauf wir ein wenig fasziniert die Bauarbeiter vergassen.
Welche Bauarbeiter eigentlich? Meine Vermutung, dass diese Baustelle schon immer da war kommt nicht von ungefähr. Wenn ich morgens durchfahre ist noch kein Betrieb und wenn ich abends auf dem Rückweg bin, keine Werkstätigkeit mehr. Vorausgesetzt, da herrscht überhaupt einmal ein Treiben, da mich deucht, die Bagger und Dumper setzen bald Moos an.
Unter uns gesagt; Jede Volg-Filiale hat mittlerweile Schichtbetrieb, würde auf diesen Baustellen wirklich gearbeitet, dann doch sicher nicht nur zwischen 9 und 16 Uhr.
Nein nein, warum auch immer Streifen umgelegt, Abschnitte gesperrt werden und die Höchstgeschwindigkeit auf Schritttempo gesetzt wird; Dies muss andere Gründe haben, die verstehen wir kleinen Bürger nur nicht.

Nun, liebe Frau Leuthard, ich bin neugierig, welche Entwicklung diese Pendlerbesteuerung nimmt. Und wie sie umgesetzt wird.
Momentan muss ich wie ein trotzendes Kind wirken, welches seine Grenzen auslotet. Welche Hürden muss man diesem notorischen Pendler noch in den Weg stellen, bevor er endlich davon abrückt, täglich beinahe 13 Stunden für seine Werkstätigkeit aufzuwenden und wie jeder vernünftige Menschen stempeln geht.

stau

 

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Apocalypse Now am Rheinfall

Einst gab es da diese alte Dame in G. im St. Galler Rheintal. Nani wurde sie genannt, weil Kinder ihre Grossmütter da Nani nannten.
Stets sehr beschäftigt, kaum Zeit aus dem Fenster zu gucken. Aber jedesmal, wenn sie guckte, schaute die Nachbarin von gegenüber – Köstezeri oder so, war wohl die erste eingewanderte – ebenfalls aus dem Fenster.
Daher musste sie nun immer gucken, zur Kontrolle, ob die andere wirklich immer aus dem Fenster schaute. Mit aller Verachtung für die Köstezeri brachte sie diese Geschichte zu Gehör. Bevor sie wieder gucken musste.
Und wenn sie noch nicht, so starren sie noch heute über die Spitalstrasse.

Schiesst mir stets durch den Kopf, wenn ich auf einer gewissen facebook-Seite vorbei gucke.
Sie sind ja nicht sensationslüstern, sie wollen nur ihr Mitgefühl ausdrücken. Und vielleicht helfen. So sie dazu nicht die Ellbogen von der Fensterbank nehmen müssen.

Neuhausen, Auffahrt, 21.29
Susi sah einen Hubschrauber und die Polizei bei der Burgundwiese.
Drama!
Nun gibt es zwei Möglichkeiten. Man verlässt das Haus und erkundigt sich, oder hat irgendwas besseres zu tun.
Sich erkundigen… Na ja… man ist ja eigentlich weder sensationslüstern noch ein Gaffer, man würde einfach gerne, mit Fug und Recht, wissen was ums Haus so läuft, Herrgott nochmal.Also fragt man die Social Community.

Gegenüber guckt die Laura ebenfalls aus dem Fenster und vermutet das Schlimmste.
Auch sie, in keiner Weise sensationslüstern, aber wollte wohl eben auch die Gruppe informieren. Dass da etwas von sich geht, was einem nicht interessiert, aber doch wichtig zu wissen sei.

Eine Übung, so wird gehofft.
Gefällt nicht. Wäre so unspektakulär.

Melanie guckt nicht, aber hört umso besser. Eine Blutlache bei der Bushaltestelle wurde ihr geflüstert. Jetzt kommt Farbe in die Sache. Belebt die Diskussion.

Steffi meint, man solle den Bericht in der Zeitung abwarten.
Wie langweilig.

Susi hat die Sache mit dem Blut auch gehört.
Wie machen die Leute das nur?
Dreissig Meter Luftlinie von mir fackelte unlängst ein dreistöckiges Haus komplett ab, ich merkte es erst, als ich draussen über einen Feuerwehrschlauch stolperte. Ein wenig schäme ich mich schon ob meiner Ignoranz.
In Neuhausen hören sie das Blut gerinnen.

Melanies Wohnung zittert wenn die Hubschrauber kreisen. Das kann nicht nur eine Blutlache sein, wir reden da schon von einem mittelprächtigen Massaker bei der Bushaltestelle.

Maik fürchtet um sein Auto auf der Burgundwiese.
Da können wir nicht nur von kreisenden Heli und einer Blutlache sprechen; Ich meinte, da gehört ein Feuergefecht hinzu, letztendlich ist die Polizei auch vor Ort. Vor meinem geistigen Auge sehe ich die Apocalypse Now Strand-Szene.

Laura weiss, der Helikopter dreht gegen Zürich ab – ergänzt mit ‚also nüt guets‘. Dachte bisher, was von Zürich kommt ist nicht gut, aber wenn Schaffhauser schon mit Hubschraubern nach Zürich flüchten, wenn Polizisten inmitten einer Blutlache zu einer Bedrohung für Maik’s Auto werden.
Nein, definitiv nicht gut. Pfeift verdammt den Hubschrauber zurück!
Lauras Kinder waren bei der Szene, sind aber geflüchtet… Wo bleibt der verdammte Hubschrauber?!?

Matthias sucht Gründe, will die Kinder befragen, aber Laura blockt ab.
Morgen. Morgen wisse man bestimmt mehr.

15. Mai, eine schlaflose Nacht liegt hinter den Neuhausern.
Was war jetzt, will Monia wissen, wisse man mehr?

Eben nicht, entrüstet sich Mel.

Ein Mann sei beim Rheinfall eine Böschung hinab gestürzt, weiss Anita. Zwanzig Meter tief!
Das muss man sich vorstellen. Der grosse Blutverlust bei der Burgundwiese, sich bis zum Rheinfall schleppen und dort eine Böschung hinunter stürzen.
Anita entrichtet den Angehörigen ihr Beileid.

Melanie ist etwas konfus, weil der Krankenwagen an der Zentralstrasse vor der Post stand. Der war gestern noch nicht da.
Eine Blutlache bei der Burgundwiese. Die Polizei daneben. Maiks bedrohtes Auto auf dem Parkplatz, ein Hubschrauber der nach Zürch fliegt, was nichts gutes bedeutet, ein Krankenwagen vor der Post und am Rheinfall stürzt ein Mann eine Böschung runter.
Die Gemeinde muss regelrecht im Ausnahmezustand gewesen sein und niemand berichtet darüber.
Mein lieber Watson, sehr verdächtig.

Ups…
Der Unfall an der Böschung war schon im 2013.
Na toll, noch eine Zeitverschiebung. Also mir dreht sich der Kopf, ich bewundere die Leute am Fenster, welche trotz Scheibe vor dem Kopf und Handy in der Hand den Durchblick behalten.

Es sei schon länger her, aber die Rega sei über dem Rheinfall gekreist und nicht über der Burgundwiese. Dennoch zitterte Mel’s Wohnung an der Burgundwiese.
Also wenn dies mal nur ein Hubschrauber war, mir schwebt Schlimmes… Gerade, weil man nirgends was lese…

Ein medizinischer Notfall, ohne Polizeieinsatz vermeldet ein Leser.
Er teile nur mit was IHM, ja ihm und nicht der Allgemeinheit, die Polizei mitgeteilt hätte.
Blutlache an der Bushaltestelle, zitternde Wohnungen, Hubschrauber bei der Burgundwiese und über dem Rheinfall, Krankenwagen bei der Post, bedrohte Autos auf dem Parkplatz, mittlerweile noch die Polizei vor der Boutique Diva und du willst mir was von medizinischem Notfall ohne Polizei weismachen.
Erzähl mir doch nichts, oder willst du sagen, die facebook-Fensterbrett-Gucker saugen sich das alles aus den Fingern??

Kommt nichts mehr. Bis zum nächsten Blaulichteinsatz. Die Schaffhauser bleiben dran.

 

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