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Fail-Compilation Dezember 2012 by Twister Nederland TNL
Veröffentlicht unter Fail-Compilation
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Erdrutschartiger Sieg für pinkstinks
Ihr erinnert an pinkstinks?
Letztes Jahr berichtete ich am Rande über die Organisation, deren bisher grösster Erfolg das markttechnische Verdrängen von rosa Ferrero-Ü-Eier ist.
Dumm, dass Ferrero in keinster Weise daran dachte ihr Ei vom Markt zu nehmen und nur mal eben eine neue Ü-Ei-Füllung kreiert hat.
So betrachtet, hat der Pudel nur mal eben die vorbeiziehende, desinteressierte Bulldogge angekläfft und als diese dem Blickfeld entsprungen war, stolz den Schwanz gehoben und nach Lob gesucht.
Da gilt es aus der Not eine Tugend zu machen. Plötzlich wolle pinkstinks nicht mehr das rosa Überraschungsei vertreiben; Es geht ja eigentlich nur um die Füllung und in dieser Hinsicht haben sie wieder einen Sieg auf der ganzen Linie!
Als ich meine Lehrjahre absolvierte, wünschte ich mir, Fernsehgeräte wögen keine vierzig Kilogramm mehr. Prompt, sieben Jahre später, wurde die Plasma-Technik auf den Markt geworfen und die Dinger wurden flach und leicht. Mein ganz persönlicher Erfolg auf der ganzen Linie!
Ich konnte es nicht lassen und kommentierte pinkstink’s Beitrag. Einfach mal sehen, ob sie Eier haben, weiss, rosa oder kunterbunt.
Die ganze Geschichte nahm ich nur wahr, in der Presse hat pinkstink noch nicht die Titelseiten erobert, weil ich bezüglich meiner Frage über Mädchen diskrimierende Märchen und EDEKA-Werbung eine Antwort erhielt.
Etwas ungewiss, ob die mich Verarschen wollen oder wirklich die Grimm-Märchen auf die Schwarze Liste setzen, bleibe ich dran.
Veröffentlicht unter Hossa
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Erster Tag geschafft
Wunder geschehen, heute morgen startete ich mit exakt 75 Kilogramm in den Tag. Doppelt gemoppelt, bei der zweiten Probe 74.9 Kilogramm, Daumen hoch. Mangels Massband verzichtete ich auf die Werteeingabe wie Hüfte, Taille, Bauch, etc. Sind ja auch nicht bei Germanys Next Topmodel.
Eins komma fünf Esslöffel Haferkleie und der Kaffee ohne Zucker sind nun nicht direkt fürstlich gespiesen, dementsprechend hatte ich auch den ganzen Morgen eine etwas basslastige, abdominale Begleitband.
Wie kann man Hühnchen noch ekliger machen? Lagere es über Nacht im Kühlschrank und schiebe es nächsten Tag in die eigens angeschaffte Mikrowelle.
Eine etwas labbrige, feuchte Geschichte. Schmeckt wie eine Handtasche ohne Salz. Daher haben die dreihundertsechzig Gramm, inklusive Tupperware, mehr als ausgereicht. Nach dreiviertel war ich in keiner Weise befriedigt, irgendwie satt und definitiv angewiedert.
Auch das Erfolgsrezept für eine Diät.
Also hielt ich mich an Kaffee und Wasser, wovon ich heute lustig drei Liter in mich reingeschüttet hatte.
Genug vom Essen für heute
Veröffentlicht unter Strong Enough
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Phase eins, fang das Hühnchen!
Noch neun Stunden bis zu meinem Haferkleie-Frühstück.
Ich machte mich an die Vorbereitung, pflückte zwei Hühner aus dem Tiefkühler. Stets etwas panisch vor Salmonellen verbrauchte ich lustig eine Rolle Plenty, vormals Bounty, mein zwanghaftes Händewaschen hätte mir problemlos ein Neurose-Zeugnis von jedem Hinterhof-Psychiater eingebracht.
Um ihr Eismäntelchen zu verlieren, habe ich die Hühner vier Stunden draussen liegen lassen. Ein neckisches Tröpfchen bildete sich an einem Füsschen, weitere Fortschritte waren nicht zu verzeichnen. Die Intertronic-Mikrowelle verfügt über ein Defrost-Programm, Hühnchen war eine von drei Optionen. Dennoch musste noch eine Zeit eingegeben werden, doch wie lange?
Das Problem bei Discounter-Geräten, das Faltblatt mit den technischen Spezifikationen geht zu einfach verloren. Wohl bemühte ich Google, doch auch die konnten mir nicht weiterhelfen. Wild über das Testenfeld geklickt, ein Licht erstrahlte und das Display begann von zwanzig Minuten runterzuzählen. Wohlan, entweder verabschiedet sich das Ding mit lautem Knall nach dieser Zeit, oder das Hühnchen wurde zu neuem Leben erweckt.
Ding!
Das Huhn war gefroren wie eh und jeh. Drei mal Händewaschen und zurück in das Gerät. Express-Defrost, zehn Minuten. Es knackte und zischte, roch etwas; Da schien wirklich was zu passieren.
Also machte ich mich an die Füllung. Dukan meint, ich soll das Huhn mit Gojibeeren füllen, genau, ich habe auch keinen Plan was das sein soll. Im Mörser stampfte ich zwei Knoblauchzehen mit etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer. Mehr ist nicht gestattet.
Unterdessen konnte ich wirklich das Hähnchen aus der Mikrowelle ziehen, es war entfrostet, leicht warm und fühlte sich merkwürdig an. Nun, immerhin ein Tierkadaver und ich hatte schon länger nicht mehr mit rohem Fleisch zu tun.
Mit dem unglaublich gschärften Messer die Haut geritzt, es mit Salz, Pfeffer und einer homöopathischen Dosis Paprika eingerieben. Danach eine Hand voll Knoblauchpaste und ab in die Kehrseite des Huhns.
Im Inneren noch wärmer, von Auftauen noch leicht… nein, lassen wir irgendwelche Vergleiche, aber das „Merkwürdig“ hat eine neue Stufe erreicht.
Schön, wie es in seinem Fett schwimmt. Nur leider ist Fett nicht gestattet.
Also erst die Flügel entfernt.
Danach, wie beim Skalpieren, am Kopfende drei Schritte, ein kräftiger Ruck und es sah aus wie ein Predator.
Ich erspare euch Bilder, ihr sollt Poulet auch künftig geniessen können.
Schritt für Schritt habe ich das Huhn nach Weidmanns-Art zerlegt, jegliches Fett entfernt, Knochen rausgeschnitten.
Der Gewinn, zweimal 360 Gramm, inklusive Tupperware. Auf ein Gramm genau, faszinierend. Aber ob mich ein zerfleddertes Huhn über Mittag satt machen wird?
Nun, eine Diät ist kein Ponyhof. 
Veröffentlicht unter Strong Enough
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Nun kann es auch gleich losgehen
Nun trennen mich keine 24 Stunden mehr von dem grossen Start. Ich bin froher Erwartung, will ich nicht verleugnen. Wohl einer der wenigen Menschen auf dieser blauen Kugel, welche mit einer Diät Abwechslung in den Ernährungsalltag bringt.
Gestern war noch etwas Sünde angesagt, heisst es doch nun Verzicht bis im Sommer. Kurz vor dem Schlafen gehen erinnerte ich mich an das Alkoholverbot, also gönnte ich mir noch zwei, drei Gläser Single-Mal-Scotch. Auch diesbezüglich ist die Diät wohl nicht die schlechteste Variante, gewisse Dinge sollten nicht zur Gewohnheit werden.
Ganz allgmein; Die Tragweite haben wir wohl nicht richtig abgeschätzt, ich war noch nie im Kino ohne Pop-Corn. Mein Poncho wird wohl eine Innentasche für gegrilltes Hähnchen erhalten, welches ich in Haferkleie dippen darf.
In den Regalen stehen bereits die Fasnachts-Chüechli. Wir freuten uns auf einen Fondue-Plausch im Güeterhof. Im Februar geht es für ein (Apres)-Ski-Wochenende in die Berge, das Hotel wählten wir nicht zuletzt aufgrund der netten, online publizierten Reaktionen betreffend des Frühstückbuffets. Gewiss erwarten uns die goldenen Lindt-Hasen pünktlich zu Ostern, offen gesagt wage ich die Prognose, dass sie bereits übernächste Woche in den Regalen stehen. Ziemlich sicher wird unser Chef wieder ein Firmenevent mit Dinner organisieren.
Aber ich zweifle nicht an uns, letztendlich habe ich eine kontrollierte Ernährung während der Weihnachtszeit durchgezogen. Mehr oder minder.
Der Zeitpunkt für eine Diät, insbesondere über diese Zeitspanne, wird wohl nie der richtige sein.
Ab Montag startet also die Angriffsphase. Durch meine Sünden gestern brachte ich heute 75,3 kg auf die Waage, die aktuelle Challange ist es also, morgen auf exakt 75 zu sein, damit ich den ganzen Quatsch nicht neu erfassen muss.
Ab morgen sind keine anderen Lebensmittel als fettfreies Fleisch, Eiweiss vom Ei, Wasser, ungesüssten Kaffee, Tee und die Haferkleie gestattet. Gestern war ich auf Gross-Einkauf. Einen Victorinox-Messerschleifer und 4 bis 5 kg lecker Hühnchen. Gerade nachgeschlagen, gebratenes Huhn ist zwei Tage im Kühlschrank haltbar, also werde ich heute zwei davon in den Bräter packen und wie Gott sie schuf, mit etwas Pfeffer und Salz in das Rohr schieben. Mein Mittagessen für die nächsten zwei Tage. Die Flügel, so der Herr Dukan, muss ich der Katze geben, die seien mit Fett behaftet, und dass ich die Haut ebenfalls nicht verzehren darf, versteht sich von selber. Die wäre ja lecker. Schon einmal reines, pures Pouletfleisch gegessen? Bekömmlich wie eine Handvoll Wüstensand, ich habe keine Bedenken, dass ich die vorgeschriebenen 1,5 Liter Wasser nicht locker verdoppeln werde. Nicht zuletzt will auch die Haferkleie gespühlt werden. Dieser Esslöffel wird wohl mein Frühstück ersetzen. Gestern versuchte ich einen Teelöffel voll. Nicht schlecht, aber knapp dem Erstickungstod entronnen. Zum Abend wird es wohl lecker Thunfisch aus der Dose geben, nun ohne Mayonnaise, und als Betthupferl mein kohlehydratfreier Eiweissshake, nun vorschriftsgemäss mit Wasser zubereitet.
Minus 1.41 kg in diesen vier Tagen soll das Ziel sein, es erscheint mir realistisch. Alleine schon, was ich durch diese trockene Ernährung dem Körper an Wasser entziehe.
Andernseits ist die Angriffsphase ja ein Übertölpeln des Körpers, da dieser erst nach einer gewissen Zeit realisiert, dass mehr raus geht als rein kommt und dann auf Sparflamme stellt. Klüger als unsere staatlichen Finanzverwalter. Das biologische Gedächtnis meines Körpers ist dem wirklichen Hirn jedoch bereits weit voraus – keine sonderlich grosse Leistung – der Überraschungseffekt wird ausbleiben. Vielleicht wird ihn die ungewohnte Nahrung ja verwirren, ich bin sehr gespannt.
Nächste Woche sollte auch mein Gemüsegarer eintreffen, angesichts der Investitionen hätte ich vielleicht eine Gegen-Offerte für Fettabsaugung und Bauchmuskel-Implantate einholen sollen. Aber nun habe ich einmal A gesagt. Am elften Januar darf ich erstmals Gemüse essen, dies habe ich bisher stets vermieden. Ich mag Gemüse, aber ich mag es in Butter oder Bouillon gedünstet, angesichts des Fettgehaltes habe ich mir diesen Luxus bisher selten bis nie gegönnt. Nun mit dem tollen Dampfgarer, 54 Franken bei Conrad, eröffnet sich ein völlig neues Territorium.
Gemäss der Anleitung dünstet das Teil gar ein Huhn in 30 Minuten, ich bin sehr gespannt, inwiefern das Gerät den technischen Spezifikationen entspricht.
Ich halte Euch auf dem laufenden.
Veröffentlicht unter Strong Enough
Kommentare deaktiviert für Nun kann es auch gleich losgehen

