Fifty Shades of Grey, der zweite Versuch

So, ich habe es getan. Schon wieder.
Ich fügte mir ein cineastisches Werk mit dem Titel „Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe“ zu Gemüte. Mit der simplen Absicht, das Werk in der Luft zu zerreissen. Es sollte billiges Celluloid regnen.

Ein ‚was bisher geschah‘ hätte ich begrüsst, ich habe völlig vergessen, mit welchem Cliffhanger der erste Teil aufwartete. Gab es überhaupt einen Cliffhanger oder sorgten lediglich die Besucherzahlen für eine Fortsetzung?
Dinge welche man recherchieren könnte, aber wir wollen es nun auch nicht auf die Spitze treiben. Was ich noch leidlich aus meiner Erinnerung abrufen konnte, der Vorgänger schien zu Beginn die Zeit und 7.50 Franken noch wert, wurde in dessen weiteren Verlauf jedoch so vorsehbar, dass ich das Drehbuch im voraus wortgetreu hätte tippen können.

In der Eröffnungssequenz wird man akustisch Zeuge eines Beziehungsstreit, während man die Flucht eines kleinen Jungen unter das Bett verfolgt. Immer wieder erstaunlich, wie hoch solche Betten gebaut sind, wenn der Protagonist sich darunter verstecken soll, aber dies wird in allen Filmen so gehandhabt.
Kaum ist der Junge in vermeintlicher Sicherheit, wird er von seinem, vermutlich, Vater gefunden, eine Zigarette in seiner Hand. Mit Brandbeschleuniger versetzt, zumindest erinnert die aufflackernde Glut an das Feuer im Schicksalsberg und dies, ohne dass jemand Beihilfe geleistet hätte. In etwa durch einen tiefen Zug, wie dies bei einer Zigarette nicht unüblich ist.
Dass es bei dem kleinen Jungen um Christian Grey handelt liegt ziemlich auf der Hand, letzendlich verleiht das Trauma seinen saddistischen Zügen einen zum Mitfühlen ladenden Hintergrund.

Wohlan, in der nächsten Sequenz erhält Anastasia Steele einen Bund Rosen, die Farben konnte ich nicht einordnen, verzeiht, und sie erwägt, selbigen der Abfallentsorgung von Seattle zu übergeben.
Dies liess mich zum Schluss kommen, dass der vorgehende Film wohl mit einer Trennung endete und die Sache von Grey in den Sand gesetzt wurde.

Anlässlich einer Fotoausstellung trifft Steele Grey wieder, sie entscheiden sich es nochmals zu versuchen.
Mit neuen Bedingungen, sprich, eine irgendwie normale Partnerschaft ohne vertragliche Vereinbarung, was Greys sadistische Neigung anbelangt.
Apple sponserte Grey das Willkommen-zurück-Geschenk, ein MacBook sowie ein iPhone in netter Verpackung, was bedeutet, dass Steele genau 24 Stunden Spass an den Dingen hat, weil Netz- und Ladegeräte das adrette Product Placement versaut hätten.

Nun kommt der Punkt, an welchem ich eingestehen muss, eigentlich ist der Film gar nicht durchwegs übel.
Ich möchte ihn mit den letzten Fast and the Furious vergleichen. Der Drehbuchautor setzt sich hin, schreibt eine unterhaltsame Story und kurz vor dem Abspann gelangt er zur Erkenntnis, dass noch schnelle Autos in den Plot müssen. Also fügt er sie irgendwie in die Geschichte. Das Ganze hätte auch gut ohne funktioniert, aber man hat eine Stammkundschaft zu füttern und ein Klischee zu bedienen.

So scheint mir Fifty Shades of Grey. Sie schreiben eine unterhaltsame Geschichte, ein wenig Liebe eine ganz kleine Prise Geheimnisse und müssen dann irgendwie noch diese Sexszenen einfügen, welche die Filme von normalen Romanzen unterscheiden.
Letztendlich celebrieren die Lichtspielhäuser die Premiere mit strippenden Männern, Anbieter von Liebesspielsachen haben kleine Marktstände aufgebaut und Nadine die Nageldesignerin verleiht der biederen Hausfrau etwas Glamour. Sprich, es wurden Versprechungen gemacht, der Titel weckt Begehrlichkeiten. Werden diese nicht befriedigt ist bestenfalls noch eine Fortsetzung erfolgreich.
Doch eigentlich hätte der Film auch ohne die Szenen funktioniert. Denn sind wir ehrlich, eine Augenweide sind beide Darsteller nicht. Die Blässe von Dakota Johnson wird nur noch durch ihre Ausdruckslosigkeit übertroffen, Grey hat kalte Teddybärenaugen und sein Stoppelbart wächst viel zu weit die Wangen hoch.

Der Film ist nun nicht sinnentleerter als andere Vertreter des Genres.
Mal unter uns, wie viel Bordsteinschwalben aus Beverly Hills werden die respektierte Gattin eines Multimillionärs?
Wann ehelichte zuletzt ein Senator das Zimmermädchen und wenn wir Legenden der Leidenschaft schauen; Filme, in welchen eine Frau unter Brüdern herumgereicht wird tragen für gewöhnlich witzigere Titel und haben eine plattere Story.

Grey leidet unter seinem Trauma, versucht sich trotzdem in einer ernsthaften Beziehung. Steele bemüht sich um Verständnis und so ist es wie in jeder Schmonzette ein Auf und Ab. Wobei der Verdacht nicht ganz zerstreut wird, dass es Steele durchaus gefällt, dass Grey sich kaufen wann was immer er will, ein tolles Penthouse besitzt, in jeder Stadt ein Haus stehen hat und im Hafen ein Boot vor Anker liegt.
Doch verleiht diese vom Materiellen ausgehenden Anziehung der Geschichte nicht eine realistische Note?
Dieses Mal vermerke ich mir den Cliffhanger; so konstruiert er auch war.
Steeles zudringlicher Chef, nach einer Intervention von Grey seiner Stelle enthoben, beobachtet aus der Ferne das Feuerwerk anlässlich der Verlobung von Steele und Grey.
In den Händen ein Familienfoto der Grey-Patchwork-Konstellation und langsam zerfrisst die Zigarettenglut Christians Konterfei.

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No Billag, oder No No Billag?

No Billag oder No No Billag?

Ihr seht mich noch ein wenig unentschlossen. Geschuldet der Tatsache, dass der Schweizer ungern an seiner Tradition rüttelt und zumindest meine Generation ist nun einmal mit dem Schweizer Fernsehen DRS gross geworden.
Selbstverständlich schwelge ich gerne in Nostalgie. Samschtig Jass mit Jürg Randegger und „Em scharfe Egge“, Pirmin Zurbriggen fliegt über den Hundschopf, kullernde Fünfliber beim Kassensturz und irgendwie habe ich seit den Achtzigern einen Karussell-Ohrwurm.

Wischen wir die Träne aus dem Augenwinkel und ziehen das Portemonnaie aus der Gesässtasche, geht man bereits ein wenig rationaler an die Sache. Fakt ist, 450 Franken sind kein Pappenstil. Bevor man diese einfach auf den Tisch legt, drängt sich doch die Überlegung auf, brauche ich diesen Artikel wirklich.
Es sei denn, es handelt sich um eine Abgabe und einem diese Entscheidung abgenommen wird. Dann knirscht man mit den Zähnen und spart den Batzen an anderer Stelle ein.

Im Rahmen der No-Billag-Initiative wird mit dem Begriff Solidarität schon nahezu inflationär umgegangen.
Die Verbundenheit ist eine feine Sache. Wir beweisen sie zum Beispiel bei der Krankenversicherung. Wer seelisch und körperlich unversehrt ist, leistet dennoch seinen finanziellen Beitrag, um Menschen zu unterstützen, welche nicht in dieser glücklichen Situation sind. Und berappt das Millionengehalt des Krankenkassen-CEO, sowie dekadente Arbeitstempel, aber dies ist nicht das Thema.

Wir leisten unseren Beitrag in die AHV, damit die Generation 65+ einen würdigen Lebensabend verbringen darf. Sie haben unser Land mit aufgebaut, diesen haben sie sich redlich verdient.

Die erwerbstätige Bevölkerung speist die Arbeitslosenkasse und die Sozialhilfe, der Kinderlose beteiligt sich an den Bildungkosten und finanziert die Prämenverbilligung für Familien.

Dies ist Solidarität. Auf dieser ist unser Land aufgebaut und das System funktioniert.

Solidarität ist nicht ganz uneigennützig. Jeder, der sich in diesem Kreis der Verbundenheit bewegt, ist sich gewahr, dass einem jederzeit ein Unglück ereilen kann und man auf die Gunst der Mitmenschen, ihren finanziellen Beitrag angewiesen ist.

Dürfen wir also diesen Begriff für Medienschaffende verwenden?
Als Nutzer eines Internetanschluss muss der Schweizer Bürger Rundfunkgebühren bezahlen um das Produzieren und Ausstrahlen von Fernsehinhalten für die italienischsprachige Schweiz zu finanzieren. Unabhängig davon, ob er während seiner Reise im Internet Radio hört oder nur die Daily Mail liest.
Da stellt sich doch direkt die Frage, wo bleibt der Solidaritätsbeitrag für meine Tageszeitung?
In Sachen unabhängiger und neutraler Berichterstattung, reitet sie auf derselben Welle wie die SRG. Bei allem Respekt vor dem Journalismus, eine politische Couleur prägt jede Berichterstattung und dies ist ja nicht verkehrt. So bleibt es meiner Wahl überlassen, ob ich die Weltwoche oder die WOZ abonniere.
Genau, meine Wahl und hier liegt der Hase im Pfeffer.
Selbstverständlich ist es auch mir überlassen, ob ich die Tagesschau oder die Tagesthemen, Bericht aus Berlin oder 10 vor 10 schaue. Die Wahl liegt bei mir, doch auch wenn ich konsequent Monitor sehe komme ich dank der Billag nicht um eine Finanzierung der Rundschau herum.

Deswegen stellt sich der Wähler die Frage; Will ich nur bezahlen, was ich konsumiere, oder leiste ich einen Solidaritätsbeitrag für die Schweizer Rundfunkanstalten.

Glaube ich den Gegnern der Initiative, steht die gesamte Schweizer Medienlandschaft auf dem Spiel.
Ja, wir laufen sogar Gefahr, dass Murdoch künftig die Schweiz berieselt, oder noch schlimmer, Christoph Blocher schwingt zum Tycoon auf.
So arg wird es wohl kaum kommen, doch es ist eine Tatsache, dass auch private Stationen von den Gebührengeldern profitieren.
Und wiederum stellt sich die Frage, was ist es mir wert?

Ich mag Nik Hartmann, dann und wann höre ich den Schaffhauser Lokalsender und obwohl ich RSO die Übernahme von Radio Grischa nie wirklich verziehen habe, lausche ich im UKW-Einzugsgebiet „Ds Radio vu do“.
Doch wie ich während des Haare schneiden gerne in der Gala blättere, würde meine Coiffuse, die Beste von allen, für mein Eintauchen in die Promiwelt 165 Franken verlangen, würde ich mich höflich entschuldigen und ein mitgebrachtes Buch aufschlagen.
Ist mir das gelegentliche reinhören in die Radiosender diese Investition wert?
Nach aktuellem Stand stellt sich die Frage gar nicht, denn wer ein Auto fährt, besitzt auch ein Radio, so er den Umbau- und Abmeldeaufwand nicht absurdum treiben möchte.

Was ich sagen möchte, die Billag bewegte sich schon stets auf sehr dünnem Eis, gestützt von einem Gesetzbuch, und die Art und Weise, wie der Abstimmungskampf geführt wird, schafft nicht direkt Sympathien für die Geldeintreiber.

Ein weiterer Punkt; Ich zahle keinen Pauschalbeitrag an die Firma Zimmerli für den Kauf meiner Unterwäsche. Und wenn die Modeboutique Dux einen leichten Kundenmangel verzeichnet, kann sie nicht einfach in den grossen Topf der Firma Zimmerli greifen. Wie jedes privatwirtschaftliche Unternehmen, muss Herr Dux die Ärmel zurückrollen, in die Hände spucken und aktiv gegen den Umsatzrückgang angehen.
So geht es Waschmaschinenverkäufern, Fernsehhändlern und der Bäckerei ums Eck. Wenn sich eine Firma nicht selber tragen kann, dann, und dies klingt etwas abgebrüht, hat die Firma keine Daseinsberechtigung.
Jedes Unternehmen, welches nicht eine Dienstleistung im Auftrag der öffentlichen Hand erbringt, muss sich selber über Wasser halten.

Warum sollen für Rundfunkstationen andere Regeln gelten? Tageszeitungen müssen sich schliesslich auch behaupten.

Im Schnelldurchgang die schwachen Argumente.
Die Informationspflicht oder der Versorgungsauftrag.
Ich bitte Euch. Auch die Armee hat das Sparen beileibe nicht erfunden. Alleine der Logistikbasis würde ich die Hälfte der Mittel streichen, ein anderes Thema.
Dennoch, der Unterhalt der Sendestationen, ein Mischpult, ein Mikrofon und jemand mit einem gewissen Klang in der Stimme; Dafür muss nicht jeder Haushalt knapp 500 Franken abdrücken.

Die Beschäftigung von mindestens 6000 Angestellten.
Unternehmerisch gedacht; Gesetzt der Fall, alle Angestellten sind schwer vermittelbar, bei einem Bundesbetrieb durchaus denkbar, kosten sie den Beitragszahler beim RAV nur noch 75% der ursprünglichen Lohnsumme. Ganz zu schweigen vom Wegfall der Infrastruktur und dem Entsenden einer Hundertschaft an Technikern und Moderatoren in ferne Länder für eine Sportübertragung.

Sportübertragung, eine Knacknuss, hier mache ich Zugeständnisse.
Swisscom, Hauptsponsor und Mutterfirma der Billag lasse ich aussen vor, was bleibt sind unter anderen Swiss, Rivella oder Audi. Dazu die persönlichen Sponsoren, wie etwa Ragusa.
Sponsoren sehen nicht einfach gerne ihre Logos auf einem Skidress, elementar ist die Sensibilisierung der Zuschauer für das jeweilige Produkt. Während man an einem Lauberhornrennen rund 13’000 Besucher begrüsst, erreicht das Schweizer Fernsehen über eine Million in den heimischen Wohnzimmern.
Wie wirkt sich der Wegfall der SRG auf die Schweizer Sportwelt aus?
Nun, würden wir Kranzschwinger Schläpfer fragen, würde sich der Skizirkus im schlimmsten Fall auf die Tradition besinnen und der Kommerzialisierung würde Einhalt geboten.

Was hier jedoch gerne heruntergespielt wird; Die Million Zuschauer, und dies nur in der Schweiz, welche gebannt vor dem Bildschirm sitzt, hat nicht im Hinterkopf, dass die 450 Franken amortisiert werden müssen. Man gewissermassen die Tageskarte herausfährt und so viel Stunden wie irgendwie möglich SRG konsumiert.
Hier sitzen kaufhungrige Kunden auf ihrem Sofa.

Panem et circences

Die SRG macht beileibe nicht alles falsch. Sie ist einfach bequem geworden. Jede Behörde, jeder Bundesbetrieb trägt ein grosses Joch. Sie haben vergessen, dass jeder ausgegebene Franken erst verdient werden will. Sprudelt der Franken, ob man nun entsprechende Leistung erbringt oder nicht, verliert man den Bezug zum Markt. Durch die fehlende Abhängigkeit von der Kundschaft, stehen die Wünsche derselbigen nicht mehr im Zentrum. So wird die No-Billag Initiative zum Forum für die unzufriedene Kundschaft.
Das Volk will Brot und Spiele.
Der Zuschauer ist sich bewusst, dass Unterhaltung einen Wert hat und ist durchaus bereit, seinen Beitrag zu leisten. Netflix ist nicht kostenlos, online Videotheken verleihen auch nicht für Vergelts-Gott und mancher bezahlt für seine Sportübertragungen gerne ein Extra-Abonnement. Unabhängig von der Billag sind Fernseh- und Radioschaffende in einer komfortablen Position. Vergleichen wir mit den Printmedien, welche gegen die Gratis-Angebote der Häuser Ringier und TA-Medien antreten müssen, kämpft die Tagsezeitung mit jedem Artikel um die Gunst der Leser, ohne dabei die journalistische Verantwortung zu vergessen und sich in reisserischem Unsinn zu verlieren.
Und wie allen Apps zum Trotz immer noch Abonnenten des regionalen Tagblattes existieren, besteht auch eine Nachfrage nach hochwertigem Fernsehen. Der Kunde muss nur gefüttert werden.

Die Schweiz wird keine Fernsehwüste. Wo Geld zu verdienen ist, lassen Unternehmen nicht lange auf sich warten.
Im Falle einer Annahme der Initiative hat jeder Schweizer Haushalt beinahe 500 Franken mehr im Portemonnaie. Wenn er nur schon für die Hälfte dieses unerwarteten Wohlstands ein auf ihn zugeschnittenes Programm erhält, lebt er immer noch im guten Gefühl, ein Schnäppchen gemacht zu haben.

Wie sollen wir nun abstimmen?

Die Finanzierung der Rundfunkanstalt ist kein solidarischer Akt. Keiner in diesem Land ist seinem Nachbarn ein Informations- und Unterhaltungsprogramm schuldig.
Legen sie vierhundertfünfzig Franken auf den Wohnzimmertisch. Schalten sie ihren Fernseher ein. Und überlegen sie sich; Würde neben dem Flachbildschirm ein hübscher kleiner Schredder stehen, würden sie für das dargebotene Programm, diesen mit den bereit liegenden 5 Banknoten füttern?

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Dank abgefangener E-Mail: Nigeria erhält Rating AAA

(sda) Lagos Nigeria erhält Triple A von Standard & Poor’s, der Sprecher von Moody’s lässt verlauten, dass die Prüfung einer neuen Best-Best-Note erwogen wird und das abschliessende Ranking daher noch aussteht.
Obwohl das BIP (Bruttoinlandsprodukt) Nigerias nach wie vor im direkten Konkurrenzkampf mit der Kita „Lustige Zwerge“ der Gemeinde Wuppertal – sie machen in Bleistifthalter aus Toilettenpapier-Rollen für den Weihnachtsbasar – steht, wurde die Staatskasse der Republik Nigeria mit einem unerwarteten Geldsegen bedacht. Die Vermögenswerte sind so hoch, dass die Schweizerische UBS bereits nach einem Areal für eine örtliche Filiale Ausschau hält.

Grund für die erfreuliche Entwicklung ist die Eintreibung von Erbschaftssteuern in Milliardenhöhe. Über Jahre wurde versucht, dieses Geld am Fiskus vorbei zu schleusen. Wir sprachen mit dem inhaftierten und geständigen Charles B.
„Ja, ich geben an zu Versuchen überweisen 4’400’000 Dollar an Sie werter Herr. Leider gestorben mein Onkel Schwester letztes Jahr und Vermögen blockiert Bank darum wenden an Ihnen. Für Zoll wir benötigen 500 Dollar an London Überweisung für Bank“

Die Sachlage war folgende, Charles B. wurde überraschend Eigner von sogenanntem nachrichtenlosen Vermögen. Um die Transaktion auszlösen musste er jedoch ein Deposit von 500 Dollar anweisen, über welches er nicht verfügte.
Charles B, in einfachen Verhältnissen aufgewachsen und ohne Anspruch auf Luxus, wollte sich mit fünf Prozent des Vermögens begnügen und die restliche Summe aus Dankbarkeit einem mitfühlenden Spender überlassen.
Mit einem unglaublichen Engagement schrieb er Leute in ganz Europa an, da diesen ein Geschick im Umgang mit Bankgeschäften nachgesagt wird.
Nigeria, wird unter Insider schon länger das afrikanische Pendent der Schweizer Banken in Sachen nachrichtenlosen Vermögen genannt, sass unbewusst auf einer wahren Goldader. Charles B. war nur einer von vielen vermeintlichen Glückspilzen.

Sie wurden Opfer ihres guten Willens.
Wohl ist Englisch die nigerische Amtssprache, doch die Satzstellung klingt für den Ausländer etwas willkürlich. Das Online-Übersetzungstool machte das Desaster perfekt und so wurden die Mails sehr unglücklich verfasst, was in weiten Teilen Europa bestenfalls Argwohn anstelle der Hilfsbereitschaft förderte. So die Mails überhaupt durch den Spamfilter gelangen konnten.

Verzweifelter Charles B. „Leider missverstanden Europa Mail“

„Wir Hilfe von Ihnen werter Dame brauchen. Nicht sagen weil Staat Steuern bringen“, klagt auch Omisu Q.
Dies wurde darauf hin auch zum Verhängnis. Der Präfektur gingen diverse dieser Mails ins Netz und die Steuerbehörde (IRS Nigeria) nahm gross angelegte Steuerprüfungen vor.
Der Finanzminister Yemi Osinbajo verkündete, dass sich seit den 80er-Jahren nachrichtenlose Vermögen in der Höhe von rund 400 Milliarden angesammelt hatten. Nebst den geschuldeten Steuern für 37 Jahren werden auch noch Bussen für den mutwilligen Versuch der Steuerhinterziehung fällig, somit dürften die kompletten Vermögenswerte der sogenannten Nigeria-Connection an den Staat übergehen.

Auf Charles B. und Omisu Q sowie 1,2 Millionen weitere Verfasser der Nigeria-Mails (ugs) warten lange Haftstrafen. Doch auch der ein oder andere Europäer wird sich aufgrund der entgangenen Summen ärgern.
GMX vermeldet, dass kurz nach der Bekanntgabe des neuen Wohlstandes der Bundesrepublik Nigeria eine grosse Aktivität auf dem Mailserver zu verzeichnen war. So wurden vor allem Spam-Filter deaktiviert und ein reger Austausch mit Vietnam fand statt. Aus diesen Regionen suchen innovative Speditionen Empfänger für Pakete um gegen ein ansehliches Entgelt die mühselige Zollprozedere zu umgehen.

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Bridget Jones, oder die gestohlenen 201 Minuten

Gehört noch nicht zum Weihnachtsfest wie Aschenbrödel, findet dennoch mit hübscher Regelmässigkeit seinen Platz zwischen Christmas Vacation und dem Polarexpress.

Bridget Jones’s Diary, respektive Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück. In Sachen Titelgebung sind die deutschen Verleiher gerne etwas kreativ.
Während Bridget alle paar Minuten ihr Tagebuch vollheult, spielt Schokolade im gesamten Plot absolut keine Rolle, geschweige denn zum Frühstück.

Bridget ist ein Blondchen über dreissig, raucht Kette, säuft wie ein Loch und wabbert ein wenig üppig über den Bildschirm. Politisch korrekt. Um der Wahrheit genüge zu tun müsste man sagen, sie ist sehr füllig und aufgedunsen wie eine Wasserleiche, welche drei Tage nach dem Todeszeitpunkt aus der Themse gefischt wurde.
Bridget ist es leid Single zu sein und wie immer, sind alle anderen schuld daran.

Es ist nicht mein Ansinnen gegen Renée Zellweger zu schiessen, ich denke, die Rolle wurde von der Romanvorlage vorgegeben. Wenn wir jedoch bedenken, dass Bridget Jones’s Diary eine Adaption von Stolz und Vorurteil ist und uns dann die bezaubernde Keira Knightley vor Augen führen, kann man sich des Eindrucks nicht wehren einen Rolls Royce gegen einen Volkswagen getauscht zu haben.
Nein, meine Kritik bezieht sich ausnahmslos auf den Film, respektive die Auslegung der Charaktere.

Nun denn, zum Film.
Jeder Mensch, Männchen wie Weibchen, hat in seinem Wesen gewisse liebenswerte Besonderheiten, welche man erträgt, weil die schönen Eigenschaften überwiegen. Bridget Jones hat es jedoch geschafft, alle diese liebenswerten Besonderheiten in einer Person zu vereinen und man sucht verzweifelt ein Argument, warum man diese grosszügig tolerieren soll.
Sie ist weder attraktiv, noch witzig, weder klug, noch charmant, weder zurückhaltend noch scheu, sie ist einfach nur nervig. Selbstverständlich ignoriert sie diese Attribute komplett, statt den Tatsachen Rechnung zu tragen, empfindet sie ihren Stil als sexy, bezeichnet sich als klug und ist indes überzeugt, dass sich die Männer um sie schlagen müssten. Dadurch manövriert Bridget sich in Situationen, welche den Fremdschäm-Faktor in eine Sphäre heben, dass man sich nicht mehr darüber amüsieren kann, ohne ein peinliches Zeugnis seiner Selbst abzulegen.
Sprich, der Film schiesst nicht über das Ziel heraus, der Pfeil landet mehrere Meter vor der Scheibe im Staub.

Nachdem sie den zurückhaltenden Anwalt Darcy (Colin Firth) ablehnt, weil er einen Pullover mit Rentiermotiv trägt, wirft Bridget mit kurzen Röcken und durchsichtigen Blusen einen Köder für den von Hypersexualität getriebenen Chef Cleaver aus. Hugh Grant als Cleaver ist dann auch der einzige Grund, diesen Film zu gucken, spielt er seine Rolle wie immer mit einem trockenen Humor, ohne in dümmliche Komik zu verfallen.

Meines Erachtens leben Komödien dadurch, dass sie einen Bezug zum realen Leben haben. Es sind diese ‚Ups, genau so ist es…‘-Momente, leinwandtauglich etwas zugespitzt ohne zu überdrehen, welche den Humor ausmachen.
Doch wenn man ohne Verdeck über das Land fährt, hält wohl keine Frau ihr Haupt in den Wind, um danach auszusehen, wie ein toupierte Denver Clan-Darstellerin.
Und wird man zu einer Motto-Party eingeladen, deren Motto ‚Pfarrer & Flittchen‘ kurzfristig fallen gelassen wurde, spaziert kaum ein Mensch den ganzen Tag im Playboy-Bunny-Kostüm über den Rasen. Inklusive Ohren am Haarreif.
Man kann dem Zuschauer doch nicht verkaufen, dass ein Mensch so blöde ist.

Warum geht die Single-Frau zu einem Dinner, wenn sie von den anwesenden Pärchen nicht einen Menschen mag? Und sie genau weiss, dass sie zum Gespött der gesamten Gesellschaft wird?

Es kann sein, dass man eine Mahlzeit bei der Zubereitung versaut. Obwohl niemand so dämlich sein wird, Speisen mit einem eingefärbten Nylonbindfaden zu schnüren, bevor sie gekocht werden.
Selbstverständlich bringt Bridget dies zustande und statt, dass sie wie ein normaler Mensch einfach eine Pizza bestellt, setzt sie ihren Gästen eine blaue Suppe vor. Natürlich beschleicht keinen der hungrigen Anwesenden der Verdacht, dass dieser Chemiesud unverträglich sein könnte und so kommt auch von diesen keiner auf die Idee, was beim Italiener zu holen.
Ich fühle mich nicht nett veralbert, sondern für dumm verkauft und um 18 Franken betrogen.

Es ist rational nicht nachvollziehbar, doch im Verlauf des Films stellt sich heraus, dass sowohl Cleaver wie auch Darcy um die trottelige Bridget buhlen und selbstverständlich treffen diese spontan aufeinander.
Die Szene, als sich diese beiden auf der Strasse vor Bridgets Haus klopfen, wirkt angesichts der übetrieben aufgebauschten Fettnäpfen im Rest des Films schon beinahe realistisch.
Und wie endet das Ganze; Bridget läuft im synthetischen Leoparden-Slip und Bademantel durch das verschneite London – wie kann sich die erfolglose Journalistin überhaupt eine grosse Eck-Wohnung in der viertteuersten Stadt Europas leisten – um Darcy an der Flucht zu hindern.

Ende gut alles gut, oder etwas über 90 Minuten, welche mir kein Mensch zurück gibt.
Weil die Fernbedienung zehn Zentimeter ausserhalb der Reichweite meines Armes lag, blieb ich auch gleich an der Fortsetzung hängen.

Die bescheuerte Bridget hat eine Beziehung mit einem erwachsenen Mann. Dummchen und gebildeter Anwalt.
Nun, aller Intelligenz zum Trotz telefoniert er über Lautsprecher mit Bridget, während er in einem Raum voller Staatsoberhäupter und Diplomaten sitzt.
Ehrlich, ist dies witzig?
Möchte sagen; Bei Loriot spielt der Handelsvertreter von Heinzelmann (saugt und bläst wo Mutti sonst nur saugen kann), umgeben von neugierigen Ohren, nervös am Telefon rum und aktiviert daraufhin den Lautsprecher. Ein Worst-Case-Szenario, die Szene lebt durch den ‚Kann durchaus passieren‘-Gehalt.

In diesem Stil geht es weiter. Wenn ich beim Friseur in den Spiegel schaue und finde, das geht gar nicht, bitte ich die Dame, doch nochmals Hand anzulegen. In diesen bescheuerten Unterschichtenkomödien natürlich nicht. Es ist wohl auch eine Form von Slapstick, dass Bridget ihr Kleid eine Nummer zu klein wählt und als Presswurst mit dem grazilen Gang eines Pinguin ihren Partner anlässlich eines Anwalt-Dinners bloss stellt.
Dem Konzept getreu gehen sie Ski fahren und selbstverständlich verschweigt sie ihrem Partner, dass sie nicht Ski fahren kann.
Um die Peinlichkeit auf die Spitze zu treiben wählt sie natürlich auch ein möglichst auffälliges Outfit, als Krönung eine Mütze mit zwei Bommeln. Jede einzelne Kunstfaser schreit förmlich; Seht her, alle her zu mir, mein einziges Ziel ist es, meinen geliebten Freund möglichst dumm ausschauen zu lassen!
Die Szene endet, dass Brigdet auf ihren Skier in eine Apotheke schlurft und versucht auf deutsch einen Schwangerschaftstest zu bestellen. Ihre Muttersprache ist die Weltsprache schlechthin und wird wohl in einem internationalen Skiort gesprochen, aber ja…
Bisweilen frage ich mich; Überlege ich einfach zu weit, dass sich mir diese Form von Humor nicht erschliesst?

Natürlich trennen sich die beiden, man muss ja Cleaver wieder ins Spiel bringen. Irgendwie muss man das Volk in das Lichtspielhaus locken.

Der Drehort verlagert sich nach Thailand. Nach weiterem zelluloidfüllendem sinnenentleerten Geplänkel mit Cleaver landet Bridget des Schmuggels bezichtigt in einem Gefängnis, was den Zuschauer so richtig freut. Man hätte sie für hundert Jahre wegsperren können, Ende gut, alles gut.
Aber so funktioniert das nicht. Darcy holt sie raus und Bridget kehrt zurück.

Auf den kleidertechnischen Running-Gag will ich nicht mehr eingehen, dieses Element muss wohl irgendwen amüsieren, sonst wäre es kaum im Skript gelandet, mir ist es einfach zu dumm.
Der ganze Film findet seinen surrealen Höhepunkt nicht in der Tatsache, dass Darcy ihr einen Antrag macht, sondern dass die Produzenten noch einen dritten Teil in die Kinos geworfen haben.

Es erschliesst sich mir beim besten Willen nicht, welches Publikum man damit bedienen will. Doch die internationalen Kritiken zeigen auf, dass der Fehler nicht im Werk selber, sondern bei mir zu suchen ist.

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Jestetten treibt die Entschleunigsspur für Schaffhauser voran

(nldpa) Pendler kennen die alltägliche Situation. Kaum den Grenzübergang Neuhausen in Richtung Jestetten überquert, beschleunigt der LKW hinter einem und klebt in Sekundenschnelle am Heck des Fahrzeugs. Sind es nicht grosse Lastkraftwagen, wird man durchaus auch einmal vom Radverein Silberfüchse bedrängt und zur halsbrecherischen Überlandfahrt genötigt.

Der Jestetter Bürgermeister Müller-Klöbner machte sich selbst ein Bild von der Situation und hat sich mit dem Landrat Lüdenscheidt des Landkreises Waldshut sowie der Gemeindepräsident Mielke von Neuhausen am Rheinfall an den eckigen Tisch gesetzt.


Was viele nicht wissen, ausserhalb geschlossener Ortschaften darf in der Bundesrepublik Deutschland, so nichts anderes signalisiert ist, mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 km/h gefahren werden. „Zudem“, fügt Müller-Klöbner mit einem verschmitzten Lächeln hinzu, „bei 120 km/h winkt ein Knöllchen von 30 Euro, da ist jede Schweizer Parkbusse höher“.
Gemeindepräsident Mielke fügt an; „In der Schweiz sind wir uns solche Geschwindigkeiten einfach nicht gewohnt.“
Unsere Recherche beim Bundesamt Astra ergab tatsächlich, dass die Schweizer dank Regulierungen und reger Bautätigkeit auf dem gesamten Autobahnnetz mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 93,2 km/h unterwegs sind. Nicht ohne einen gewissen Stolz in der Stimme ergänzt Mielke, dass dank einer geschickten Programmierung der Lichtsignalanlagen rund um den Knotenpunkt Kreuzstrasse in Neuhausen am Rheinfall der Verkehrsfluss soweit gedrosselt wurde, dass ein Fahrzeug mit einer leidlich einwandfreien Kupplung sich gerade noch so schnell bewegt, dass der Motor nicht abstirbt.
Es wird keinesfalls verleugnet, dass eine Absicht dahinter steckt. Die Klettgauer Bahnstrecke leidet immernoch unter Fahrgastmangel, nebst der kantonalen Streichung der Buslinie arbeiten nun auch die Gemeinden aktiv an der Amortisation der Elektrifizierung.

Nicht vom Tisch ist damit die Problematik nach dem Zollamt Neuhausen am Rheinfall – Jestetten, wo der Schweizer Arm des Gesetzes keinen Einfluss mehr geltend machen kann.
Noch mit flotten 34 Stundenkilometern das Zollamt angefahren, muss der schweizerische Verkehrsteilnehmer nach dem Schlagbaum nun um das Dreifache beschleunigen.
Getrud H., treue Edeka-Kundin, weiss zu berichten „Zu Beginn geht es noch ganz gut, doch bei 50 km/h zieht sich das Gesichtsfeld zusammen. Als würde ich den Cholfirst befahren.“.
(Tunnel bei Schaffhausen, die Geschwindigkeit wurde erst kürzlich auf 60 km/h heruntergestuft, damit die Automobilisten genügend Zeit haben, den Scheibenwischer zu betätigen. Anm.d.Red.)
„Bei 60 km/h ist bei mir einfach Schluss,“ so Getrud H. weiter, „Sicherheit geht vor“.
„Wir fahren unseren Mercedes auch nur bis zum dritten Gang“, fügt der  technikaffine Gatte hinzu. „In der Schweiz hatten wir kaum Gelegenheit, den vierten oder gar fünften Gang zu nutzen, wir wollen den Wagen nun nicht beschädigen.“

Nicht wenige Automobilisten mit Schweizer Kennzeichen sind spätestens auf der Höhe Parkplatzeinfahrt Aldi Süd nudelfertig.
„Das Problem ist,“ so Müller-Klöbner, „die Schweizer stranden in unserer netten Gemeinde. Viele wollten bis nach Eglisau oder gar Zürich durchfahren, werden jedoch mit der Herausforderung, welche ein Tempo von 100 km/h mit sich bringt nicht fertig. Getrauen sich noch nicht einmal mehr, wieder in die Schweiz zurück zu fahren.“
Hier schlägt nun der Landrat vor, die Langrietstrasse auszubauen und via Augasse auf den Parkplatz von Aldi Süd zu leiten.

Der Neuhauser Gemeinderat steht diesem Ansinnen durchaus wohlwollend gegenüber, besteht aber auf entschleunigende Massnahmen.
„Mit Blumentöpfen auf den Strassen haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht.“
Die Idee aufgreifend, anerbietet sich Die Bahn, eine Schranke zu errichten. Das Kernelement stelle die Schranke an sich dar, es müsse nicht zwingend ein Bahntrasse über die Strasse führen. Die Landgemeinden des Schaffhauser Klettgaus bestätigen, dass der Schaffhauser ganz gerne 13 Minuten vor einer geschlossenen Bahnschranke steht.

Alle Beteiligten zeigen sich sehr erfreut, dass dieses Problem so schnell angegangen wird. Auf Schweizer Seite dürften sich die Kosten für die um hundert Meter verlängerte Langrietstrasse im tiefen zweistelligen Millionenbetrag belaufen. Der Bund übernimmt vierzig Prozent, dreissig Prozent entfallen auf die Gemeinde und Aldi Süd erklärt sich bereit, die übrigen zwanzig Prozent zu tragen.
Der Sprecher des Bundesamtes Astra stellt in Aussicht, dass bereits 2025 mit dem Bau begonnen werden kann und schon Ende 2031 ein einspuriges Teilstück dem Verkehr zugänglich gemacht werden könnte.

Derweil fahren Getrud H. und ihr Gatte wieder via A4 und A1 um Verwandte auf dem Flughafen Kloten in Empfang zu nehmen.
„Sehen sie,“ so die strahlende Gattin, „Bei normalen Verkehrsbedingungen ist dies ein hübscher Zweitagesausflug mit einer Übernachtung in Effretikon.“
Gesagt, getan und so fädeln sie sich fröhlich winkend im Schritttempo in den Neuhauser Durchgangsverkehr ein.

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